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Archiv – Aktuelles

Forschung

Wie definiert man gleich nochmal UFO?

Definitionen

Wer sich noch nicht eingehender mit dem Thema beschäftigt hat, setzt den Begriff UFO oftmals mit „außerirdischen Raumschiffen“ gleich. Auch die Medien tragen dazu bei, dass sich an der Vorstellung nichts ändern wird. Darum versucht schon seit Jahren die seriöse UFO-Forschung, insbesondere die GEP, diesem Makel entgegenzuwirken, in dem sie unter Verwendung der ursprünglichen Definition arbeitet. Ein UFO ist im weiteren Sinn lediglich eine Erscheinung oder ein Objekt, dass sich der Beobachter nicht erklären kann. Aufgrund von Beobachtungsbedingungen, Unkenntnis des Beobachters oder aus anderen Gründen sind solche Täuschungen recht häufig. Niemand kann alle Himmelsphänomene kennen. Somit ist jedes Objekt am Himmel, durch Einzelpersonen nicht erkannt, ein potenzielles UFO. Definitionen im Überblick »

Klassifikationen

Zur Einordnung der gemeldeten und bearbeiteten UFO-Sichtungen stehen einige Klassifikationssysteme zur Verfügung, welche sich bei den meisten UFO-Gruppen durchgesetzt haben und dort mehr oder weniger zur Anwendung kommen. Die GEP sieht hier eine besondere Notwendigkeit zur Verwendung derartiger Klassifikationen und fachspezifischer Termini um die gruppenübergreifende Kommunikation zu fördern und den wissenschaftlichen Diskurs zu unterstützen. Die grundlegende Klassifizierung dient des Weiteren zur übersichtlichen Aufarbeitung und Kennzeichnung von ggf. für die Wissenschaft interessanten Fällen. Ordnung muss sein. Bei weiterführenden Fragen hierzu sprechen Sie uns bitte an. Klassifikationen im Überblick »

Grundkonsens der deutschen UFO-Forschung

Bei den enthaltenen Ausführungen Konsenspapier der deutschen UFO-Forschung handelt es sich um einen vorläufigen, noch in Arbeit befindlichen, gemeinsam erarbeiteten Grundkonsens verschiedener Einzelpersonen, die sich bei der Untersuchung von Berichten über sog. UFOs einem methodisch-systematischen Vorgehen nach den im Wissenschaftsbetrieb üblichen Spielregeln und Standards verpflichtet fühlen (sog. „UFO-Forscher”). Hierbei handelt es sich um ein vorläufiges und nicht vollständiges Arbeitspapier. Kritik und Vorschläge hierzu sind erwünscht. (Stand: 5.12.2004). Den Grundkonsens lesen »

Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens

Bei diesen Grundsätzen handelt es sich um ein unter den anerkennenden deutschsprachigen UFO-Forschern und -gruppen etabliertes Leitbild für verantwortliches Handeln bei der Untersuchung des UFO-Phänomens. Sie lehnen sich in Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeitsmethodik an bestehende Normen für die Tätigkeit als Wissenschaftler an, beziehen aber auch bestehende Verhaltenskodizes aus dem Bereich der internationalen UFO-Forschung und Anomalistik mit ein. Verantwortliches Handeln in der UFO-Forschung betrifft die Aspekte der allgemeinen Forschungspraxis, der Kollegialität und Kooperation, der Diskussionskultur, der Sicherung und Aufbewahrung von Daten, der Publikation von Ergebnissen, den Umgang mit Erfahrungsmeldern sowie das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit. Die Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens wurden erstmals am 13. November 2011 von der GEP veröffentlicht und anerkannt. Die Grundsätze lesen »

Derzeit haben folgende Gruppen/Personen die Grundsätze ebenfalls anerkannt:

  • Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO) am 13. November 2011

Statistik und Analysen

Etwas Statistik muss auch sein. Schließlich lässt sich anhand von statistischen Auswertungen und Diagrammen eine Menge ablesen. Als Institution mit wissenschaftlichem Anspruch erstellt die GEP regelmäßig statistische Auswertungen, auch um zu veranschaulichen, welche Ergebnisse die Untersuchungen erbracht haben. Diese werden exklusiv im jufof veröffentlicht. Statistiken und Analysen im Überblick »

Spurensicherung und Technik

Im Rahmen der Untersuchung von UFO-Ereignissen stößt der Ermittler gelegentlich auf Spuren, die nach Aussage der Augenzeugen von einem unkonventionellen Flugkörper hinterlassen worden sein sollen. Dabei gibt es verschiedene Spurenarten und Spurenträger, die wiederum unterschiedliche Spurensicherungsmethoden erfordern. Immer wieder findet man in der einschlägigen UFO-Literatur Fallbeispiele, in denen über von vermeintlichen UFOs hinterlassene Spuren berichtet wird. Meistens handelt es sich um Eindruck- oder Abdruckspuren, die angeblich von Landeeinrichtungen stammen sollen, um durch „UFO-Strahlen“ verursachte Löcher in Fensterscheiben, um so genanntes Engelshaar, um verbrannte, anderweitig veränderte oder beschädigte Vegetation, um aufgefundene Fragmente, um örtlich begrenzte Anomalien im Erdmagnetfeld, um erhöhte Radioaktivität usw. Doch es sind nicht nur die offensichtlich entdeckten Spuren zu sichern, sondern auch systematisch nach weiteren Spuren jeglicher Art zu suchen. Gesicherte Spuren können Anomalien bestätigen oder Behauptungen der Augenzeugen widerlegen, und vor allem Hinweise liefern, die zur Aufklärung eines Falles beitragen können. Zudem können wir aufgrund der erzielten Messergebnisse entscheiden, ob weitere professionellere Untersuchungen durch Behörden oder Spezialisten erforderlich sind und welche weiteren Schritte unternommen werden müssen. Bisher ist uns leider kaum kein Fall begegnet, bei dem wir externe Untersucher einschalten mussten. Trotzdem wollen wir für entsprechende Fälle, wie sie beispielsweise in der Literatur beschrieben werden, gerüstet sein. Ausführungen und Fallbeispiele »

Projekte

Kleinere Forschungsprojekte oder groß angelegte Studien. Mitglieder der GEP sind in der Regel gern dabei, wenn es etwas zu tun gibt, dass die UFO-Forschung voranbringt und neue Erkenntnisse schafft. Sei es, wenn andere Forschungsgruppen Forschungsprojekte starten oder von der GEP initiierte Experimente. So stehen derzeit gleich mehrere Projekte von oder mit der GEP auf dem Plan, z.B. die Ausstellung „UFOs und Aliens im Alltag“ als Gemeinschaftsprojekt mit CENAP oder die mit der DEGUFO vorgenommene „Diskursanalyse der Roswell-Kontroverse“. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie eigene Projektideen haben oder bestehende Projektgruppen unterstützen möchten. Unsere Projekte im Überblick »

Kommentar: Was zur Forschung gehört

Der Roswell-Mythos: W.Walter und H.W.Peiniger stellen die Pressekonferenzszene nach

… ist natürlich auch Skepsis, Ehrlichkeit und ein kontinuierliches Hinterfragen der eigenen Methodik. Nichts ist so beständig wie die Veränderung, heißt es, und so ist es auch in der UFO-Forschung. Neue Erkenntnisse können die Sicherheit von gestern schnell über den Haufen werfen. Aber gerade das macht es auch so spannend. Manchmal muss man sich dabei auch von lieb gewonnenen Theorien trennen oder akzeptieren, dass die ein oder andere fantastisch klingende UFO-Geschichte nur ein Mythos ist. Auf der anderen Seite ist es aber auch völlig in Ordnung, einmal keine Erklärung anbieten zu können. Die GEP ist derzeit dabei gemeinsam mit anderen Forschungsgruppen einen Grundkonsens der deutschen UFO-Forschung zu entwickeln. Dieser soll und kann dabei helfen, der UFO-Forschung den wissenschaftlichen Weg zu weisen.