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Archiv – Aktuelles

UFO-Lexikon

ABDUCTIONS
siehe: Entführungen

ABSTÜRZE
Es gibt zahlreiche Berichte über angeblich abgestürzte fliegende Untertassen. Einer der ersten sog. Abstürze wurde 1950 in dem Buch „Behind the Flying Saucers“ von Frank Scully beschrieben. Danach soll 1948 die US-Air-Force drei abgestürzte Untertassen, sowie deren Insassen, in Mexiko und Arizona geborgen haben. Leider basierten die Gerüchte auf einem Schwindel. Der best dokumentierte Fall ist der vermeintliche Absturz bei Roswell, New Mexiko, im Jahre 1947. Während viele UFO-Forscher glauben bewiesen zu haben, dass hier tatsächlich eine Fliegende Untertasse abgestürzt ist, ergaben Recherchen kritischer Forscher und offizielle Regierungsuntersuchungen, dass es sich um einen abgestürzten Forschungsballon gehandelt hat, der im Rahmen des sehr geheimen militärischen Projekts MOGUL geflogen ist.
Da es kaum Berichte über aktuelle Abstürze gibt, ist man bezüglich der älteren Fälle aus den vierziger und fünfziger Jahren mehr oder weniger nur auf Gerüchte und meist auf Zeugenaussagen aus zweiter Hand angewiesen. So ist die Beweisführung äußerst schwierig. Bisher ist es nicht gelungen, einen Absturz eindeutig beweisen zu können. Stattdessen gibt es aber Hinweise, dass es sich bei einigen abgestürzten ‚Flugkörpern‘ um Satellitenteile, militärische Geheimprojekte u.ä. gehandelt hat.

ALIENS
siehe: Außerirdische

ARNOLD, KENNETH
Am 24.06.1947 berichtete der Privatpilot Kenneth Arnold, dass er über dem Gebirge Mount Rainer, über dem westlichen Washington, neun riesige glühende Scheiben beobachtet habe, die sich wie eine Untertasse, die man über das Wasser wirft, sprungartig bewegt hätten. Die Presse machte daraus den Begriff der „Fliegenden Untertassen“, der hier erstmals verwendet wurde. Mit Arnolds Beobachtungsdatum wurde auch die ‚moderne UFO-Ära‘ eingeläutet.

ASTHAR SHERAN
Viele sog. Medien behaupten, über Channeling Kontakt zu dem außerirdischen Raumschiffkommandanten ASTHAR SHERAN zu haben, der eine größere Flotte der „Intergalaktischen Förderation“ befehligt, die Erde ständig beobachtet und kontrolliert, und, beispielsweise im Falle einer atomaren Katastrophe, die Evakuierung von Menschen durchführen soll. Ashtar’s medial übermittelte Mitteilungen gehen jedoch nicht über das Niveau und die Weltanschauung des jeweiligen Mediums hinaus. Die seriöse UFO-Forschung lehnt derartige Kontaktbehauptungen ab.

ASTRONAUTEN
Zu den Augenzeugen von UFO-Phänomenen gehören auch eine Reihe von Astronauten/Kosmonauten. Selbst der erste Mensch im All, Major Juri Gagarin, will während seines kurzen Raumfluges etwas gesehen haben, das er jedoch nicht näher beschreiben durfte. Zu den weiteren Astronauten/Kosmonauten zählen Edwin Aldrin, Neil Armstrong, Alan Bean, Frank Borman, Valerij Bykowskij, Scott Carpenter, Michael Collins, Charles Conrad, L. Gordon Cooper, John Glenn, Richard Gordon, James A. Lovel, James McDivitt, Walter Schirra, German Titow, John Young u.a..
Die NASA bestreitet diese Beobachtungen nicht, geht aber davon aus, dass es sich bei den beobachteten ‚Objekten‘ um Eisstücke, abgesprengte Raketenteile (z.B. verbrauchte Stufen), Reflektionen, Lichter auf der Erde u.a. gehandelt hat. Es gibt bisher keine eindeutigen Hinweise darauf, dass die Astronauten/Kosmonauten etwas beobachtet haben, das mit herkömmlichen Erscheinungen nicht zu erklären gewesen wäre.

AUSSERIRDISCHE
Vielfach berichteten Zeugen, dass gelandeten „UFOs“ Insassen entstiegen sind. Die Beschreibungen sind höchst unterschiedlich. Wenn man den Berichten glauben schenken dürfte, würde die Erde von einer Vielzahl verschiedener außerirdischer Rassen besucht. Allein dieser Aspekt ist ein Grund dafür, dass man diesen Berichten sehr skeptisch gegenüber stehen sollte. Sehr oft wird der Typ der ‚Grauen‘ beschrieben. Sie haben die Größe eines Kindes, sind sehr schlank und verfügen im Verhältnis zu ihrem Körper über einen überdimensionierten Kopf. Ihre Sinnesorgane sind bis auf zwei große, schrägstehende, dunkle Augen, nicht besonders ausgeprägt. Dieser Typus wird selten bei herkömmlichen Sichtungen (CE-III) beschrieben, dafür tritt er fast ausschließlich bei sog. Entführungen auf.
Die kritische UFO-Forschung geht davon aus, dass die von den betroffenen Personen beschriebenen Erlebnisse in der Regel keinen objektiv realen Hintergrund haben.

AUTOKINESE
Als Autokinese bezeichnet man die scheinbare Bewegung eines kleinen hellen Lichts vor dunklem Hintergrund. Wenn man beispielsweise einen Stern anvisiert, scheint er sich nach kurzer Zeit aufgrund automatischer Bewegungen des Auges, die durch den Beobachter nicht wahrgenommen werden, leicht zu bewegen. Gelegentlich beschreiben die Zeugen ein sich leicht hin und her bewegendes Licht am Himmel.

BERMUDA-DREIECK
Ein Gebiet im Atlantischen Ozean, nahe Florida und den Bahamas, in dem angeblich eine große Anzahl von Flugzeugen und Schiffen auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden sind. Das vermeintliche Rätsel um das Bermuda Dreieck, in dem auch UFOs beobachtet worden sein sollen, ist hauptsächlich durch die Bücher des Autors Charles Berlitz bekannt geworden. Es gab aber auch kritische Veröffentlichungen. Der Autor Lawrence Kusche ging einigen rätselhaften Fällen nach und stellte fest, dass es durchaus auch normale Erklärungen dafür gibt. Der bekannteste und spektakulärste Fall ist das Verschwinden einer Staffel von fünf TBM-3 Avenger-Bomber, die am 5.12.1945 zu einem Trainingsflug von Fort Lauderdale gestartet sind.

CIA CENTRAL INTELLIGENCE AGENCY
Der amerikanische Geheimdienst CIA beschäftigte sich lange Zeit mehr oder weniger intensiv mit dem UFO-Phänomen. Er sammelte UFO-Berichte und beteiligte sich auch daran, UFO-Ereignisse zu verschleiern. Viele durch das Freedom of Information Act-Gesetz freigegebene Dokumente geben Aufschluss über die Politik der CIA gegenüber dem UFO-Phänomen.

CHANNELING
In einem tranceähnlichen Zustand oder in einem Zustand innerlicher Ruhe und Entspanntheit glauben manche Menschen, ‚Medien‘, Botschaften außerirdischer Wesen empfangen zu können. Diese werden niedergeschrieben und in letzter Zeit vermehrt veröffentlicht. In den Botschaften werden moralische Bedenken geäußert und auf die politische Weltlage, Umweltzerstörung u.ä. hingewiesen. Dabei bringt man auch deutliche Mahnungen an die Menschen zum Ausdruck. Bei kritischer Betrachtung dieser Botschaften stellt man jedoch fest, dass in ihnen nie konkrete Hinweise enthalten sind, die auf einen außerirdischen Ursprung deuten würden, etwa Informationen zur Bewältigung einer bisher unheilbaren Krankheit, oder Formeln zur Herstellung eines neuen chemischen Produkts o.ä. Der Inhalt der Botschaften geht nie über das Niveau des Mediums hinaus. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Botschaften aus dem ‚Innern‘ des Mediums selbst stammen. Die kritische UFO-Forschung lehnt gechannelte Botschaften ab.

CONDON-REPORT
Aufgrund des öffentlichen Drucks beauftragte 1966 die amerikanische Regierung die Universität von Colorado, unter der Leitung von Prof. Dr. Edward Condon, eine Studie über UFOs zu erarbeiten. Dafür erhielt sie 500000 US$. 1968 konnte Condon seinen Abschlußbericht vorlegen, der 1969 mit fast 1000 Seiten als Taschenbuch veröffentlicht wurde. Obwohl das Condon-Team in den zwei Jahren nur 117 UFO-Vorfälle untersuchte und eine ganze Reihe davon nicht erklären konnte, kam Condon sinngemäß zu dem Schluss, dass es keiner weiteren staatlichen Untersuchung des UFO-Phänomens bedürfe. So wurde dann auch das ‚Projekt Blue Book‘ eingestellt. Der Condon-Report ist in einigen Punkten berechtigterweise kritisiert worden. Es war aber die erste offizielle wissenschaftliche Studie, die der heutigen modernen UFO-Forschung wichtige Anhaltspunkte für ihre Ermittlungsarbeit gab.

COVER-UP
Geheimhaltungs- und Verschleierungspolitik, insbesondere die der amerikanischen Behörden. (UFO-Befürworter unterstellen ihnen, beweiskräftiges Material bewusst nicht freizugeben. Den gleichen Vorwurf könnten (UFO-Kritiker auch den (UFO-Befürwortern machen. Denn auch sie unterschlagen oft kritisches Material und berücksichtigen es nicht in ihren Veröffentlichungen.

DETEKTOREN
Es gibt eine Vielzahl von Detektoren, die auf magnetische und elektromagnetische Feldänderungen reagieren und angeblich UFO-Erscheinungen ankündigen und registrieren sollen. Der einfachste Detektor besteht aus einer Kompassnadel, die aufgrund einer Feldänderung einen kleinen Stromkreis schließt und einen Summer aktiviert. In der Literatur sind einige Fälle bekannt, in denen Detektoren UFOs registriert haben sollen.

ELEKTROMAGNETISCHE EFFEKTE
Viele Zeugen haben berichtet, dass es während einer UFO-Beobachtung zu elektromagnetischen Effekten gekommen ist. Darunter versteht man die Beeinflussung elektrischer Geräte. So wurden Ausfälle der KFZ-Elektrik, Stromschwankungen, Störungen im Rundfunkempfang u.ä. beschrieben.

ENGELSHAAR
Spinnweben- oder gallertartige Substanz, die im Zusammenhang mit einigen UFO-Beobachtungen gemeldet worden ist. Das sog. „Engelshaar“ soll von UFOs herabgefallen sein und habe große Geländeflächen bedeckt. Nach einigen Stunden habe sich die Substanz spurlos aufgelöst. Bei der Berührung mit der Haut bildet sich aus den leicht radioaktiven spinnwebenartigen Fäden eine stinkende gallertartige Masse, die sich sehr schnell auflöst. Zurück bleibt eine grüne Farbe, die sich leicht abwaschen lässt. Der wohl bekannteste Fall, bei dem es zu einem Niedergang von „Engelshaar“ gekommen sein soll ereignete sich am 27. Oktober 1954 in Florenz. Während eines Fußballspieles, das unterbrochen werden musste, beobachteten Tausende ein UFO. Nachdem es verschwunden war, ging ein Regen von „Flocken zerzauster Watte“ nieder, die ganze Häuser, Straßen und Bäume bedeckte. Eine Analyse, die Prof. Giovanni Canneri, Direktor des chemischen Institutes der Florentiner Universität durchführte, ergab, dass das Material eine faserige Struktur mit beachtlicher mechanischer Zug- und Torsionsfestigkeit aufweise. In seinem Bericht heißt es weiter: „Bei Erhitzung verhärtet es sich und hinterlässt einen schmelzbaren und transparenten Rückstand. Der schmelzbare Rückstand zeigt spektrografisch, dass er vorwiegend Bor, Silizium, Kalzium und Magnesium, Substanzen von wahrscheinlich fadenförmiger, makromolekularer Struktur, enthält. Rein hypothetisch gesehen, könnte die geprüfte Substanz in der mikrochemischen Reihe ein borsiliziumhaltiges Glas sein.“
Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem sog. „Ektoplasma“, dass von Spiritisten und Parapsychologen während einiger Materialisationen beschrieben worden ist, glauben einige Ufologen, dass es sich hierbei um Rückstände einer Materialisation in oder aus unserer Dimension handeln muss. Es werden aber auch herkömmliche Erklärungsmöglichkeiten diskutiert. So deuten einige Aspekte darauf hin, dass es sich hierbei um das Gespinst bestimmter Spinnenarten handelt.

ENTFÜHRUNGEN
Immer mehr Menschen behaupten, von Außerirdischen, oft zu medizinischen Zwecken, in ein ‚Raumschiff‘ entführt worden zu sein. Dabei soll es auch zu bewusst herbeigeführten Schwangerschaften gekommen sein. Diese Entführungsberichte haben zugleich zu einer Spaltung der wissenschaftlichen UFO-Forschung geführt. Während einige UFO-Forscher davon ausgehen, dass die Zeugen reale Geschehnisse berichten, berücksichtigen kritische UFO-Forscher auch psychologische, kulturelle und soziologische Aspekte bei der Bewertung derartiger Fälle. Die daraus gewonnenen Daten lassen darauf schließen, dass es sich ebenso um subjektive Erlebnisse handeln kann.
Es hat sich gezeigt, dass sich das Entführungsgeschehen immer dem jeweiligen Stand der Kultur anzupassen scheint. So haben im Mittelalter ‚Kobolde‘ Menschen entführt und Frauen geschwängert. Heute, im raumfahrttechnischen Zeitalter, sind es Außerirdische. Einig ist man sich aber darin, dass die Entführungserlebnisse bei den betroffenen Personen reale psychische Belastungen verursachen können, die medizinisch, z.B. durch Therapien, zu behandeln sind.

ERDLICHTER
Einige Forscher gehen davon aus, dass durch natürliche Vorgänge in der Erdkruste Lichterscheinungen erzeugt werden können, die dann als UFOs fehlinterpretiert werden. Bisher gibt es noch keine eindeutigen Belege dafür, dass, von vereinzelten Fällen vielleicht abgesehen, die in dieser Erklärungshypothese beschriebenen geophysikalischen Vorgänge tatsächlich zu UFO-Erscheinungen führen.

EXTRATERRESTRISCHES LEBEN
=Außerirdisches Leben. Sicher wäre es vermessen zu sagen, wir wären die einzigen Lebewesen im Universum. So ist es durchaus denkbar, dass im Universum auch an anderer Stelle Sonnensysteme mit Planeten entstanden sind, auf denen sich Lebensformen gebildet haben. In den 60er Jahren wurden Wahrscheinlichkeitsberechnungen veröffentlicht, die davon ausgingen, dass man bereits in 800 Lichtjahren Entfernung mit einer technischen Zivilisation rechnen müsse. Aufgrund neuer Erkenntnisse wissen wir aber heute, dass die Wahrscheinlichkeit für intelligentes Leben im All erheblich gesunken ist. Manche Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde ein so ungewöhnliches Zufallsprodukt gewesen ist, dass mit anderen Zivilisationen in unserer Galaxis nicht zu rechnen ist. Ferner sollte berücksichtigt werden, dass eine mit uns in Kontakt tretende Zivilisation angesichts des großen Alters des Universums auch zu diesem Zeitpunkt existieren und technisch in der Lage sein muss, mit uns überhaupt kommunizieren zu können.

FÄLSCHUNGEN
Leider kommt es immer wieder vor, dass vermeintliche Beweise für das UFO-Phänomen gefälscht worden sind. Meist handelt es sich um gefälschte UFO-Fotos. Schon mit einfachsten Mitteln ist es möglich, schöne UFO-Aufnahmen herzustellen. So wirft man beispielsweise einfach eine Autoradkappe in die Luft und fotografiert sie.
Obendrein sind schon angebliche Landestellen von UFOs gefälscht und sogar gefälschte offizielle Dokumente (z.B. MJ-12-Dokumente) in Umlauf gebracht worden.

FATIMA, PORTUGAL
Am 13.05.1917 sahen mehrere Kinder eine Marienerscheinung, die von anderen optischen Phänomenen begleitet wurde. Am 13.10. kam es dann zu dem sog. ‚Sonnenwunder‘, das etwa 70000 Menschen beobachtet haben.
Die Phänomene in Fatima weisen verblüffende Parallelen zu heutigen UFO-Phänomenen auf. Daher glauben einige UFO-Befürworter, dass sich mögliche außerirdische Besucher so zeigen, wie es dem jeweiligen Kulturstand und Glauben der Menschen entspricht (‚Mimikry‘-Verhalten). Den Menschen im Mittelalter erschienen sie als Kobolde, Feen und Elfen, den gläubigen Christen als Marienerscheinungen, den modernen Menschen als außerirdische Raumfahrer usw. Kritische UFO-Forscher gehen davon aus, dass alle diese Erscheinungen einen gemeinsamen Ursprung haben, nämlich den Menschen selbst.

FBI FEDERAL BUREAU OF INVESTIGATION
Die amerikanische Bundespolizei FBI hatte Tausende Dokumente zum UFO-Phänomen gesammelt und archiviert. Die meisten davon sind aufgrund des Gesetzes Freedom of Information Act freigegeben worden. Die Akten bezogen sich auf UFO-Aktivitäten im Zeitraum 1947 bis 1964.
Das FBI sollte sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigen, weil man vermutete, dass subversive Kräfte (z.B. Kommunisten) möglicherweise hinter den UFO-Meldungen stecken würden, um vielleicht eine Massenhysterie herbeizuführen.

FELDUNTERSUCHUNGEN
Gesamtheit der Maßnahmen am Ort des Geschehens. Dabei sollen Anhaltspunkte über Zeit, Ort, Hergang und Auswirkungen einer Wahrnehmung eines UFO-Phänomens gewonnen werden. Ziel ist es, das Geschehen möglichst detailliert zu rekonstruieren und mögliche Spuren zu sichern (siehe auch Kriminalistik).

FLIEGENDE UNTERTASSEN
Im Volksmund werden UFOs auch als Fliegende Untertassen bezeichnet. Der Begriff wurde erstmals von der Presse gebildet, als der Privatpilot Kenneth Arnold 1947 mehrere Flugkörper beobachtet hatte. Zudem beschreibt dieser Ausdruck das UFO-Phänomen in keinster Weise, da untertassenförmige Flugkörper nur selten beschrieben werden.

FOO FIGHTERS
Hauptsächlich während des zweiten Weltkrieges, aber auch im Korea- und Vietnam-Krieg, beobachteten Bomber-Piloten helle Lichterscheinungen am Himmel, die sie foo fighters, foo balls, kraut fireballs oder fireball fighters nannten. Sie waren weder auf Radarschirmen zu sehen, noch zeigten sie ein aggressives Verhalten. Trotzdem glaubten die Alliierten zeitweise an deutsche Geheimwaffen. Jedoch wurden auch deutsche und japanische Piloten mit den gleichen Phänomenen konfrontiert. Viele Fälle können nach Meinung einiger Forscher auf Halluzinationen der Piloten, astronomische Körper wie Mond und Venus, Fehlinterpretationen herkömmlicher Objekte und auf Reflexionen an Eiskristallen zurückgeführt werden. Um was es sich nun letztendlich bei allen beobachteten Lichterscheinungen gehandelt hat, ist nie eindeutig geklärt worden.

FORENSISCHE PSYCHOLOGIE
Die forensische (gerichtliche) Psychologie ist eine Teildisziplin der Angewandten Psychologie und findet in mancher Hinsicht auch in der UFO-Forschung Anwendung. In erster Linie kommt es darauf an, nach bestimmten Kriterien die Glaubwürdigkeit eines Zeugen und die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen zu beurteilen.

FOTOS, UFO-
Im Laufe der Jahre sind Hunderte UFO-Fotos bekannt geworden. Leider hat es sich herausgestellt, dass die meisten davon gefälscht wurden oder herkömmliche Ursachen zeigen. Es gibt nur ganz wenige UFO-Fotos, über deren Authentizität heutzutage diskutiert werden muss.
Gerade die spektakulärsten Aufnahmen, die deutlich untertassenförmige Flugkörper oder auch deren Insassen zeigen, wurden gefälscht. Ansonsten werden oft zufällig durch das Gesichtsfeld fliegende Vögel, Flugzeuge, Insekten o.ä. fotografiert und als UFOs fehlinterpretiert. Häufig sind es auch einfache Entwicklungsfehler, Fehler im Negativ oder Linsenspiegelungen.
Schon mit einfachsten Mitteln ist es möglich ein UFO-Foto zu fälschen (z.B. indem man eine Autoradkappe in die Luft wirft und fotografiert). Deshalb kann ein Foto allein nie als Beweis für ein UFO-Geschehen gelten. Zu jedem Foto gehört auf jedem Fall auch eine glaubwürdige Zeugenaussage.

FREEDOM OF INFORMATION ACT Gesetz zur Informationsfreiheit (5-U.S.C. § 552)
Nach diesem vom damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter erlassenen Gesetz, hat jeder US-Bürger das Recht, von Behörden und militärischen Dienststellen geheimgehaltene Informationen anzufordern, sofern sie nicht die nationale Sicherheit gefährden. Aufgrund dieses Gesetzes wurden auch zahlreiche UFO-Akten freigegeben.

GEHEIMWAFFEN des III. Reiches
Nach Meinung einiger Personen handelt es sich bei den meisten beobachteten unidentifizierten Flugobjekten um weiterentwickelte deutsche Flugkörper des III-Reiches. Es gab noch vor Ende des II.Weltkrieges tatsächlich Überlegungen, um untertassenförmige Flugkörper zu entwickeln und im Krieg einzusetzen. Sie sind m. W. jedoch nie über das Entwicklungsstadium hinausgekommen. Flugversuche gab es allenfalls mit Modellen.
Die heutzutage kursierenden Gerüchte beziehen sich jedoch darauf, dass sich deutsche ‚Ewiggestrige‘ in unterirdischen Basen, u.a. in der Antarktis, zurückgezogen haben, um dort die Flugscheiben weiterzuentwickeln. Mittlerweile soll es mehrere flugfähige Typen geben, die bereits im II.Weltkrieg entwickelt wurden und mit sog. ‚Thule-Tachyonatoren‘-Antrieben oder ‚Schumann-Levitatoren‘ ausgestattet sind und Geschwindigkeiten bis zu 40000 km/h erreichen sollen. Sie sind bemannt und bewaffnet. Andere Quellen besagen, dass 1989 ein Flugkörper, der als ‚FU-2‘ bezeichnet worden ist, von einem österreichischen Acker startete. In der entsprechenden Szene kursieren auch einige Fotos, die sich jedoch nicht von den üblichen Foto-Fälschungen abheben und m.E. fotografierte Modelle zeigen. Auch sonst werden die Gerüchte um diese Flugscheiben von der seriösen UFO-Forschung nicht ernst genommen.

GEISTERRAKETEN GHOST ROCKETS
Zwischen 1946 und 1948 wurden überwiegend in Skandinavien, aber auch im übrigen Europa zigarrenförmige, feuerballartige oder auch raketenförmige Flugkörper beobachtet. Besonders häuften sich die Fälle Mitte bis Ende 1946 in Schweden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Teil der Beobachtungen auf geheime Raketenprojekte der damaligen Sowjetunion zurückzuführen sind, die sich möglicherweise der Technik der Pennemünder Raketenprogramme bedienten. Ein Großteil der Fälle lässt sich sicherlich mit herkömmlichen Erscheinungen erklären. Das schwedische Verteidigungsministerium erklärte im Oktober 1946, dass man von den etwa 1000 registrierten Fällen immerhin 200 Fälle nicht erklären könne.

HYPNOGOGISCHER ZUSTAND
Es handelt sich hierbei um einen tranceähnlichen Zustand, der zumeist in Phasen des Wachwerdens oder Einschlafens eintritt. Das Gehirn erschafft hierbei traumähnliche Bilder, die dem Betroffenen als reale Ereignisse erscheinen. In diesen Zuständen kommt es nach Meinung einiger Forscher auch zu Entführungsfällen.

HYPNOSE
In der Hypnose ist die Aufmerksamkeit einer Person vorrübergehend geändert. So kann eine Änderung des Bewusstseins und Gedächtnisses auftreten. Zudem ist man empfänglicher für Suggestionen. Die Hypnose wird häufig dann eingesetzt, wenn Zeugen eines UFO-Ereignisses glauben, einen Gedächtnis- oder Zeitverlust erlebt zu haben. Dies trifft in der Regel bei Entführungsfällen zu. In Deutschland ist die Hypnose bisher nur selten angewendet worden, um ‚verlorene‘ Zeitinhalte rekonstruieren zu können. Die seriöse UFO-Forschung steht der Hypnose sehr kritisch gegenüber. Sie kann nie den Wahrheitsgehalt eines beschriebenen Ereignisses ans Licht bringen oder eindeutig feststellen ob das Ereignis auf objektiv reale Erlebnisse zurückzuführen ist.

IFO Identifiziertes Flugobjekt
Fälschlicherweise wird das Kürzel von Ufologen auch für den Begriff des „Interplanetarischen Flugobjekts“, also einem außerirdischen Raumschiff, verwendet. Die seriöse UFO-Forschung verwendet ihn sachgerecht.

JUNG, C.G.
Der bekannte Wissenschaftler und Tiefenpsychologe C. G. Jung (1875-1961) hat in den 50er Jahren den Versuch unternommen, das UFO-Phänomen psychologisch zu deuten. In seinem Buch „Ein moderner Mythus – Von Dingen, die am Himmel gesehen werden“ (Zürich, 1958) interpretierte er UFO-Erscheinungen als Projektionen eines kollektiven Unterbewusstseins, basierend auf fest in den Menschen verwurzelten Archetypen. Diese Archetypen sind in unserem Unterbewusstsein verankerte früheste Erfahrungen, urtümliche Bilder, signifikante Symbole, Motive oder Figuren, die sich in vielen heutigen Werken des Menschen widerspiegeln, sich aber auch in ‚Fliegende Untertassen‘ zeigen können.

KOLLEKTIVES UNTERBEWUSSTSEIN
siehe: Jung, C. G.

KONTAKTLER
Die sog. Kontaktler-Bewegung entstand in den 50er Jahren, als die Zahl der UFO-Sichtungen in den USA merklich zugenommen hatte. Es handelte sich hierbei um Menschen, die teilweise bereits aus religiösen oder okkulten Gruppen kamen und behaupteten, Kontakt mit den außerirdischen Besatzungen der UFOs zu haben. Der bekannteste Kontaktler, dessen ‚Philosophie‘ auch heute noch von entsprechenden Gruppen und Personen verbreitet wird, war George Adamski. Er will 1952 in der kalifornischen Wüste mit einem blonden, langhaarigen Venusier zusammengetroffen sein. Weitere bekannte Kontaktler waren Buck Nelson, Truman Berthurum, Orfeo Angelucci und Howard und Marla Menger. Das Ehepaar Menger ist auch heute noch aktiv und berichtet über seine Kontakte.
Während der Begegnungen mit Außerirdischen erhielten die Kontaktler philosophische Botschaften und kosmische Warnungen, die sie in Büchern und Schriften verbreiteten. Sie gingen jedoch nie über das weltanschauliche Niveau des jeweiligen Kontaktlers hinaus.
Die seriöse UFO-Forschung geht davon aus, dass es neben einigen Schwindlern auch Kontaktler gab, die ernsthaft daran glaubten, dass ihre Begegnungen stattgefunden hatten. Doch auch hier wird es sich um psychologische Vorgänge gehandelt haben, also um Geschehnisse in der ’subjektiven Realität‘ der Personen.
Heutzutage gibt es kaum noch Kontaktler nach ‚klassischem Muster‘. Erwähnenswert wären hierzu vielleicht Claude Vorilhon (der sich ‚Rael‘ nennt) aus Frankreich und Billy Meier aus der Schweiz. Beide führen sektenähnliche Gesellschaften, über die sie ihre von Außerirdischen erhaltenen Botschaften verbreiten. Die meisten der heutigen Kontakte finden über (Channeling statt.

KORNKREISE
Seit Beginn der 80er Jahre traten überwiegend in südenglischen Getreidefeldern kreisrunde Stellen auf, in denen das Korn spiralförmig niedergedrückt war. Während es sich anfangs um einfache Kreise handelte, wurden die Muster zunehmend komplizierter, abstrakter und größer. Manche Muster hatten einen Durchmesser von über 60 Meter. Seit einigen Jahren versucht man intensiv, die Entstehung der Kornkreise zu erklären. Man vermutete eine natürliche Entstehung durch Wirbelwinde oder Plasma-Wirbel, Hubschrauber oder auch durch Außerirdische, die uns über diese Zeichen eine Botschaft übermitteln. Neuere Erkenntnisse bezeugen jedoch, dass vermutlich alle Kornkreise von inzwischen bekannten organisierten Gruppen, Zweierteams und Einzelpersonen gefälscht worden sind, um sich einen Spaß daraus machten, zum einen die ‚Kornkreisgläubigen‘ und zum anderen die Wissenschaftler hinters Licht zu führen. Die Kornkreis-Paranoia ging sogar soweit, dass sich eine Gruppe dazu bekannte, selbst mehrere Kornkreise hergestellt zu haben, um über diese Muster Kontakt mit einer außerirdischen Intelligenz aufnehmen zu können.
Das Phänomen um die Kornkreise hat uns kritischen UFO-Forschern deutlich gemacht, wie schnell ein Mythos mit allen seinen Randerscheinungen, wie z.B. der Bildung einer Glaubensgemeinschaft, entstehen kann. Dabei sind viele Aspekte mit dem UFO-Phänomen vergleichbar.

KREISSPUREN
siehe: Kornkreise

KRIMINALISTIK
In der UFO-Forschung werden vermehrt herkömmliche Untersuchungsmethoden verwendet. Insbesondere sei hier auf das Gebiet der Kriminalistik verwiesen. Die auf den ufologischen Sektor bezogene Kriminalistik enthält Aspekte, die zur Aufklärung einer UFO-Beobachtung anzuwenden sind. Dabei werden die objektiven und subjektiven Umstände einer Wahrnehmung erforscht. Die objektiven Umstände sind z.B. Datum, Uhrzeit, Ort und Verlauf einer Wahrnehmung, die subjektiven Umstände beziehen sich auf die Zeugen selbst, wie beispielsweise die psychische Verfassung, das soziale Umfeld, mögliche Vorbelastungen u.ä.
Ein wesentliches Element der ufologischen Kriminalistik ist die anzuwendende Strategie, die das richtige operative, taktische und technische Vorgehen bei der Untersuchung eines UFO-Phänomens umfasst. Die taktischen Gesichtspunkte beinhalten die Planmäßigkeit des Vorgehens, Schnelligkeit des Vorgehens, Analyse der UFO-Wahrnehmung, Spurensicherung, Auswertung und die Befragungen der Zeugen. Im Rahmen der Arbeit der UFO-Forscher müssen Augenzeugen von UFO-Phänomenen ermittelt und befragt werden. Dabei nutzt man die Erkenntnisse der kriminalistischen Befragung und der sog. (forensischen Psychologie. Grundlage der Untersuchungen sind die Aussagen bezüglich einer Wahrnehmung von UFOs und diesbezüglichen Sachverhalten sowie von Kenntnissen von Personen in Zusammenhang mit einer UFO-Wahrnehmung. Letztere könnten z.B. weitere Augenzeugen oder auch Personen sein, die eine UFO-Beobachtung verursacht haben (z.B. Starter von Modell-Heißluftballonen u.a.). Zeugen sind Personen, die Auskünfte über Tatsachen, die in Zusammenhang mit der Beobachtung eines UFO-Phänomens stehen, machen können. Dabei äußern sie sich zu einer persönlichen Wahrnehmung über einen in der Vergangenheit liegenden Vorgang. Da die Zeugen nicht verpflichtet sind, gegenüber dem UFO-Forscher auszusagen, kommt es hier auf das Geschick des jeweiligen Befragers an, sie von der Notwendigkeit einer Aussage zu überzeugen. Bei der Befragung von Zeugen ist festzuhalten, ob sie ihre Wahrnehmungen bereits mit anderen Personen diskutiert haben oder ob sie fremde Wahrnehmungen als ihre eigenen ausgeben. Es ist also darauf zu achten, ob die Augenzeugen ihre eigenen Wahrnehmungen oder nur Gehörtes wiedergeben. Nach Möglichkeit sollten deshalb Zeugen spektakulärer UFO-Phänomene immer getrennt voneinander befragt werden, damit sie sich nicht abstimmen und damit ihre Wahrnehmungen verfälschen können.
Bei behaupteten UFO-Landungen, bzw. hinterlassenen Spuren, sollten mit kriminaltechnischen Methoden vor Ort Spurensicherungen durchgeführt werden (siehe hierzu auch Felduntersuchungen). Sie dienen dazu, sachliche Beweise und Spuren zu untersuchen und auszuwerten, und tragen damit zur Feststellung des objektiven Sachverhaltes bei. Die zu sichernden und zu untersuchenden materiellen Spuren können mechanischer (z.B. Eindruckspuren), chemischer (z.B. Engelshaar), physikalischer (z.B. Radioaktivität), biologischer (z.B. Veränderungen an Vegetation) oder medizinischer (z.B. Verletzungen, Narben) Art sein. Durch die Spurensicherung werden die in einer Spur enthaltenen Eigenschaften und Merkmale zum Zwecke einer weiteren Untersuchung gesichert. Die Spuren will man damit, so wie man sie vorgefunden hat, sozusagen im Originalzustand, einer späteren Untersuchung zugänglich machen. Zur Spurensicherung zählen die fotografische Dokumentation, Bodenprobenentnahmen, bei Eindruckspuren (Spuren) das Herstellen von Abgüssen, usw. Durch die Spurensicherung und der Auswertung der Spuren könnten bestimmte Abläufe oder auch gegenständliche Teile (z.B. Landeeinrichtungen von vermeintlichen UFOs) rekonstruiert werden.

KRIMINALTECHNISCHE METHODEN
siehe: Kriminalistik

LANDESPUREN
siehe: Spuren

LINSENSPIEGELUNG
Sog. katadioptrische Scheinbilder. Sie werden innerhalb des Kameraobjektivs durch eine helle Lichtquelle, die sich innerhalb oder auch außerhalb des Gesichtsfeldes befinden kann, erzeugt. Oft erscheinen sie auf dem Foto als spindel-, ball- oder untertassenförmige Lichtgebilde. Charakteristisch für diese Aufnahmen ist, dass der Zeuge das vermeintliche UFO erst dann entdeckt, wenn ihm die fertigen Abzüge vorliegen.

LUFTSCHIFF-PHÄNOMEN
Ende des letzten und Anfang diesen Jahrhunderts wurden in den USA vermehrt unbekannte Flugkörper beobachtet, die man als Luftschiffe bezeichnete. Die größte Konzentration von Luftschiffbeobachtungen begann im November 1896 und endete Mitte des Jahres 1897. Tausende Menschen sichteten in den USA geheimnisvolle Flugapparate, bevor das erste lenkbare „irdische“ Luftschiff , 1904 in Oakland, offiziell startete. Das damalige Luftschiff-Phänomen zeigt insbesondere aus soziologischer Sicht deutliche Parallelen zum heutigen UFO-Phänomen. Untersuchungen ergaben, dass möglicherweise einige Beobachtungen auf erste ‚geheime‘ Flugversuche der Luftschiff-Erfinder zurückzuführen waren. Viele Berichte, wenn nicht gar fast alle, beruhten jedoch auf Schwindel.

MÄNNER IN SCHWARZ
Viele UFO-Zeugen, insbesondere in den USA, haben behauptet, sie seien nach bekannt werden ihrer UFO-Sichtung von schwarzgekleideten Männern bedroht worden. In der Regel besuchen die Männer in Schwarz die Zeugen zu Hause mit der Behauptung, sie kämen von einer Regierungsstelle. Sie fordern unter Drohungen die Zeugen auf, Stillschweigen zu bewahren oder Beweismaterial (z.B. Fotos) herauszugeben. Bisher ist es nicht gelungen, einen Besuch konkret nachzuweisen. Deshalb gehen viele UFO-Forscher davon aus, dass es sich hierbei um eine Art ‚Halluzination‘ oder einfach um Schwindel handeln kann.

MEN IN BLACK
siehe: Männer in Schwarz

MIMIKRY-HYPOTHESE
Die Mimikry-Hypothese entstand in Anlehnung an das Mimikry-Verhalten von Tieren und Pflanzen, die oft in der Lage sind, sich ihrer jeweiligen Umwelt tarnend anzupassen. Ebenso könnten sich außerirdische Intelligenzen aufgrund ihres hohen technologischen Stands dem jeweiligen kulturellen Stand der Menschen ‚angepasst‘ haben. So zeigten sie sich den Menschen im Mittelalter als Kobolde, Zwerge und ‚fliegende Schilde‘, den stark religiös geprägten Menschen als Marienerscheinungen und dem heutigen modernen Menschen als UFOs und ‚Entführungen‘. Die Mimikry-Hypothese wurde in Deutschland hauptsächlich durch Dr. Johannes Fiebag formuliert und veröffentlicht.

MUTILATIONS
siehe: Tierverstümmelungen

PLASMA
Als Plasma bezeichnet man u.a. Luft, die eine hohe elektrische Ladung aufweist und sich in verschiedenen Farben als runde, helle Lichtbälle zeigen kann.

PROJEKTE, UFO-
Es gab verschiedene offizielle Projekte, die, bis auf den („Condon-Report“, alle vom amerikanischen Militär durchgeführt worden sind.
Am 23.09.1947 wurde als erstes offizielles Projekt der amerikanischen Luftwaffe, das Projekt Sign (=Zeichen) gebildet. Es hatte die Aufgabe, alle Informationen zu UFO-Sichtungen, von denen man annehmen könne, „dass sie für die nationale Sicherheit von Bedeutung sein könnten, zu sammeln, zusammenzustellen, auszuwerten und den betroffenen Regierungs- und Dienststellen zur Verfügung zu stellen. „(Smith/Havas, 1990)
Nach dem Projekt Sign wurde am 11.02.1949 von der US-Air Force ein neues Team zusammengestellt. Unter dem Projekt Grudge (=Groll) hatte es die Aufgabe, eine bessere Methode zur Klassifizierung und Bewertung von UFO-Beobachtungen zu entwickeln und für die beobachteten Objekte eine Erklärung zu finden.
Im März 1952 ging aus dem Projekt Grudge, unter Leitung des Geheimdienstoffiziers Edward Ruppelt das Projekt Blue Book hervor. Bis 1969 hatte man mehrere Tausend UFO-Beobachtungen erhalten und bearbeitet. In der Statistik von 1947 bis 1967 verblieben von 11107 Fällen 676 als unidentifiziert.

RADAR
Mehrfach sind UFOs auf Radarschirmen registriert worden. Es gab jedoch kaum Fälle, in denen es gleichzeitig zu optischen Beobachtungen kam. Reinen Radarregistrierungen muss man jedoch ebenfalls kritisch gegenüberstehen, da es eine Vielzahl von Fehlermöglichkeiten und natürliche Ursachen gibt, die sich auf den Radarschirmen als Ziele darstellen können.

SOLID LIGHT
Als SOLID LIGHT’s bezeichnet man scharf abgegrenzte ‚Lichtstrahlen‘, ‚Lichtfühler‘ oder ‚Lichtfelder‘, die von UFOs ausgehen. Dabei werden sie nach den Beschreibungen der Zeugen manchmal wie ein Suchscheinwerferlicht hin- und hergeschwenkt oder fahrstuhlartig aus- und eingefahren. Es wurde auch von röhrenartigen Lichtstrahlen berichtet. Charakteristisch für diese beschriebenen Erscheinungen ist, dass sie sich, entgegen den physikalischen Gesetzen, nicht wie normales Licht verhalten.

SPUREN
Gelegentlich wird berichtet, dass ein UFO Spuren hinterlassen habe. Meist handelt es sich hierbei um Eindruckspuren, die bei einer vermeintlichen Landung verursacht worden sind, verbrannter oder beschädigter Vegetation, Glasbruch u.ä. Neben diesen Primärspuren könnten jedoch auch Sekundärspuren wie beispielsweise eine erhöhte radioaktive Strahlung hinterlassen werden. Unabhängig davon, wie die Spuren zu erklären sind, sollten sie fachgerecht gesichert werden. Siehe hierzu auch: Kriminalistik.

SPURENSICHERUNG
siehe: Kriminalistik

STAR PEOPLE
Es gibt auf der Erde viele Menschen, die davon überzeugt sind, sie seien reinkarnierte Außerirdische. Nach einer Quelle sollen es 144000 Menschen sein, denen nach und nach ihre ‚wahre Herkunft‘ bewusst wird. Sie warten darauf, ‚aktiviert‘ zu werden, um z.B. die Menschheit vor der atomaren Selbstzerstörung zu bewahren. Im ‚Notfall‘ sollen sie auch die einzigen Menschen sein, die durch Außerirdische vom sterbenden Planeten Erde evakuiert werden.

STRANGENESS GRAD
Als Strangeness bezeichnet man den Grad der Fremdartigkeit eines UFO-Phänomens. Je größer die Fremdartigkeit ist, also je mehr anomale Merkmale die Erscheinung aufweist, desto schwieriger wird es, eine Erklärung für das jeweilige UFO-Phänomen zu finden.

TIERVERSTÜMMELUNGEN ANIMAL MUTILATIONS
Seit einigen Jahren werden vermehrt in den USA Tiere mit erheblichen Verstümmelungen aufgefunden. Oft wurden die Tiere, meist Rinder und Pferde, mit fehlenden Gewebeteilen oder Organen vorgefunden. Vielfach hatten die Tiere auch keinen Tropfen Blut im Körper, selbst bei den Kadavern fand man keine Blutspuren. Die Schnitte sollen mit chirurgischer Präzision durchgeführt worden sein. Angeblich wurden an den Fundorten gleichzeitig UFOs und schwarze Hubschrauber unbekannter Herkunft beobachtet. Gerade deshalb werden die Tierverstümmelungen mit dem UFO-Phänomen in Verbindung gebracht.

TUNGUSKA-KATASTROPHE, SIBIRIEN
Am Morgen des 30. Juni 1908 registrierte man eine gewaltige Explosion in Sibirien. Die Detonation war noch in 800 km Entfernung zu hören und seismographische Institute weltweit registrierten die Erschütterung. Zeugen beschrieben einen riesigen, grellen, blauen Feuerball, der schließlich in der Steinigen Tunguska explodierte. Spätere Expeditionen in das Gebiet fanden im Umkreis von 32 km niedergemähte Bäume, jedoch keinen Krater. Einige Ufologen gehen davon aus, dass hier ein atomgetriebenes außerirdisches Raumschiff explodiert sei. Kritische Forscher wissen jedoch, dass sich alle Umstände dieses Falles auch mit der Explosion eines Meteoriten, eines sog. kohligen Chondriten, erklären lassen.

UFO
Der Begriff „UFO“ (Unidentified Flying Object) kommt aus der amerikanischen Luftfahrtterminologie und bedeutet übersetzt „unidentifiziertes Flugobjekt“. Leider wird dieser Begriff fälschlicherweise in den Medien und im Volksmund in der Regel als Synonym für „außerirdisches Raumschiff“ verwendet.

UFO-BEFÜRWORTER
UFO-Befürworter gehen davon aus, dass es sich bei vielen Flugkörpern, die nach einer Untersuchung nicht identifiziert werden konnten, um außerirdische Raumschiffe handeln könnte. Spektakuläre UFO-Ereignisse und vermeintliche UFO-Abstürze, sowie bestimmte freigegebene Dokumente sind für sie ein Beleg für die reale Existenz außerirdischer Besucher. Sie sehen auch in den Entführungsbeschreibungen einen realen, durch außerirdische Eingriffe geprägten, Hintergrund.

UFO-GLÄUBIGE
UFO-Gläubige sind in ihrer Weltanschauung sehr viel extremer als z.B. UFO-Befürworter. Meist handelt es sich um Personen, die sich um eine charismatische Führungspersönlichkeit gesammelt haben, die angeblich Botschaften von Außerirdischen erhält. Oft entstehen aus diesen Gruppen auch ganze Kulte oder sektenähnliche Gesellschaften. Darunter beispielsweise die Anhänger des (Ashtar Sheran, die des schweizer Kontaktlers Billy Meier oder die der (Star People-Bewegung. UFO-Gläubige neigen dazu, alles Gelesene über UFOs als wahre Realitäten zu betrachten. Ihnen fehlt jegliches Kritikbewusstsein und sie glauben alles, was ihnen erzählt wird.

UFO-KRITIKER
UFO-Kritiker prüfen zuerst, unter strengsten Maßstäben und mit wissenschaftlichen Methoden, jedes einzelne UFO-Ereignis und beurteilen streng das vorhandene Datenmaterial. Ggf. berücksichtigen sie bei der Beurteilung der Ereignisse, insbesondere bei den Entführungsfällen, kulturelle, soziologische und psychologische Aspekte.

UFOLOGEN
Als Ufologen bezeichnet man gewöhnlich die Personen, die sich weder seriös noch kritisch mit dem UFO-Phänomen auseinandersetzen. Häufig beschränken sich Ufologen auch nur auf das Literaturstudium und führen selbst keine Felduntersuchungen durch. Sie sind eine Mischung aus UFO-Gläubige und UFO-Befürworter.

UFO-WELLE FLAP
Als UFO-Welle bezeichnet man eine zeitliche Periode erhöhter UFO-Aktivität über einem weiträumigen Gebiet. Eine der bekanntesten Wellen war die ab November 1989 in Belgien, in deren Verlauf es zu Tausenden UFO-Sichtungen kam. Oft sollen dreieckförmige Flugkörper beobachtet worden sein. Viele Faktoren deuten jedoch darauf hin, dass eine UFO-Welle eher durch eine massive Presseberichterstattung entstehen kann, als durch eine tatsächliche Anhäufung von UFO-Phänomenen. Je mehr überregional über einige „Ursprungssichtungen“ berichtet wird, desto mehr Zeugen melden sich, die auch ähnliche Beobachtungen gemacht haben wollen.

WAHRNEHMUNGSPSYCHOLOGIE
Die Beobachtung (Wahrnehmung) eines UFO-Phänomens ist eine psychologische Funktion. Mit unseren Sinnesorganen werden Informationen aufgenommen und im Gehirn verarbeitet. Der Wahrnehmungsapparat des Menschen arbeitet jedoch nicht immer fehlerfrei. So kann es zu Wahrnehmungstäuschungen kommen, die der UFO-Forscher bei der Beurteilung einer UFO-Beobachtung berücksichtigen muss. Zum Beispiel werden helle Objekte vor dunklem Hintergrund (Flugzeugscheinwerfer, Mond u.ä.) in der Regel in ihrer scheinbaren Größe überschätzt. Weiteres Beispiel siehe: Autokinese.

Literatur / Quellen:
Rudolf Henke (Hrsg.): BEITRÄGE ZUR UFO-FORSCHUNG, Band 3, Kontakte mit Wesen von „Wolf 424“?. GEP e.V., Lüdenscheid 1989
Sachs, Margaret: THE UFO ENCYCLOPEDIA. London 1981
Schneider, Adolf u. Malthaner, Hubert: DAS GEHEIMNIS DER UNBEKANNTEN FLUGOBJEKTE. Freiburg 1976
Schneider, Adolf (1978): BESUCHER AUS DEM ALL. Hermann Bauer, Freiburg.
Smith, Marcia S., Havas, George D. (1995): DAS UFO-RÄTSEL. GEP eV., Lüdenscheid.
Thompson, Keith: ENGEL UND ANDERE AUSSERIRDISCHE. München 1993