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Archiv – Aktuelles

1. Februar 2013

Ufo-Alarm über dem Erzgebirge!

Am 28. Januar 2013 erschien in der Chemnitzer Morgenpost ein Artikel, in dem auch die GEP Erwähnung findet. Ein weiterer Artikel erschien am Folgetag. Ausgangspunkt hierfür war die UFO-Sichtung einer Zeugin aus Aue; im Zuge der Recherchen, hatte sich das Blatt u.a. mit der Pressestelle der GEP in Verbindung gesetzt. Zitiert wird in den Artikeln neben Hans-Werner Peiniger (GEP) auch Illobrand von Ludwiger (MUFON-CES), Jens Lorek (CENAP) und Roberto Klapper (SETI Sachsen). Die GEP ermittelt in diesem Fall bereits.

Der vollständige Abdruck beider Artikel erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Chemnitzer Morgenpost/Bernd Rippert.

Anwohnerin fotografierte ‚Ufo‘ über dem Erzgebirge

AUE – Ufo-Alarm über dem Erzgebirge! Kathleen Schneidenbach (36) sah frühmorgens in der aufgehenden Sonne über der Stadt einen seltsamen Leuchtstreifen, machte Fotos und sagt: „Das könnten Außerirdische gewesen sein! Ich werde im Wald nach Spuren suchen, ob ein Raumschiff hier gestartet ist.“
Die Morgenpost legte die Fotos aus Aue Ufo-Experten vor. Die sind sich noch nicht ganz sicher, was genau Kathleen Schneidenbach da gesehen hat. Hans-Werner Peiniger (55), Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens: „Es gibt derzeit bundesweit sechs ungeklärte Sichtungen fliegender Objekte. Aber ob uns Außerirdische besucht haben, bleibt offen.“
Bei den Bildern aus Aue tippt der Ufologe „auf den Kondensstreifen eines Flugzeugs“. Flugexperten vermuten einen Eurofighter. Doch das will Kathleen Schneidenbach nicht glauben: „Der Streifen tauchte aus dem Nichts auf, zog eine Kurve, dann steil aufwärts – und war weg!“ Auch Polizeisprecher Raimund Lange (50) will Ufos in Aue nicht ausschließen und sagt mit einem Augenzwinkern: „Wenn Aliens nur Vokale sprechen, wäre es logisch, dass sie sich Aue zum Landen aussuchen.“
Fest überzeugt von Ufos ist Astrophysiker Illobrand von Ludwiger (75): „Es gibt sie. Ob es Außerirdische sind, Zeitreisende oder Besucher aus einem Paralleluniversum, ist offen. Jedenfalls war 1990 ein Ufo über Plauen. 2007 kam es wieder, entführte eine Frau, brachte sie zurück.“ bri

 

Heiße Diskussionen um Ufos bei Aue

AUE – Droht dem Erzgebirge Gefahr durch Außerirdische? Nach der „Ufo“-Sichtung durch Kathleen Schneidenbach (36) warnen die Alien-Jäger von SETI Sachsen (Search for extraterrestial intelligence = Suche nach außerirdischer Intelligenz) vor Alleingängen. Chef Roberto Klapper (29): „Eine Suche nach Ufo-Spuren im Wald könnte gefährlich werden, weil Aliens vielleicht noch da sind.“
OB Heinrich Kohl (55, CDU) nimmt die Außerirdischen mit Humor. Er fragt: „Bad Schlemas Schulen haben eine Partnerschaft mit Roswell, USA. Dort stürzte 1947 angeblich ein Ufo ab. Wollte das Auer Ufo nach Schlema?“ Eine Suche der Stadt nach Alien-Spuren werde es nicht geben: „Das überlassen wir Fachkräften.“
Noch offen ist die Frage: War es ein Ufo oder ein Flugzeug? Ein Kunstflieger war an dem Morgen nicht über Aue. Dafür ein Airbus A319 von Germanwings. Darauf tippt auch Oberstabsfeldwebel Henning Strohmeyer (48) von der Luftwaffe: „Ein Jet von uns war es zu der Zeit nicht.“
Der Fachanwalt für Alien-Opfer, Jens Lorek (48) aus Dresden, hält das Auer Phänomen für zweifelhaft: „Bisher kenne ich keine bestätigte Beobachtung von Außerirdischen.“ Dafür tippen SETI-Jäger auf sächsische Kontakte mit Aliens. 1994 soll eine Untertasse durch Plauen geflogen sein. 2007 sei ein Raumschiff in der Stadt gelandet, habe eine Frau entführt und wieder freigelassen. Klapper: „Sollten sich die Fälle bestätigen, wäre das für uns spannend.“ Bri

Auch der MDR interessierte sich für das Phänomen und brachte am 28. Januar einen Beitrag unter CENAP-Beteiligung (Dabei ab Zwei): http://www.mdr.de/dabei-ab-zwei/video102656.html.

T.A. Günter T.A. Günter (125 Beiträge)

T.A. Günter ist seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. Bis 2006 war er sowohl für CENAP als auch für die GEP als Falluntersucher tätig. Von 2000 bis 2010 war er Beisitzer des GEP-Vorstands. Heute kümmert er sich aufopfernd um die Internetseiten des Vereins sowie das Layout des internen Mitgliedermagazins "GEP Insider". Im Havelland aufgewachsen, lebt und arbeitet T.A. Günter heute bei und in Hamburg.