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Archiv – Aktuelles

13. September 2003

Ab Mittwoch testet die Bundeswehr fliegenden Roboter

Nordholz/Bremerhaven. Ab Mittwoch wird die Bundeswehr auf dem NATO-Flugplatz des Marinefliegergeschwaders 3 “Graf Zeppelin” in Nordholz bei Bremerhaven das bis vor einiger Zeit noch geheime Aufklärungsflugzeug “Global Hawk” testen. Die “Global Hawk” wird über einen Computer gesteuert und hat ein außergewöhnliches Erscheinungsbild. So ist die Spitze des Objektes stark gewölbt, der Antrieb besteht aus einer einzigen auf dem Torso abgestimmten Düse. Obwohl die “Global Hawk” unbemannt ist, hat sie die Spannweite eines Airbus 320. Die Wahrscheinlichkeit, dass das außergewöhnliche Flugobjekt vom Laien als “UFO” fehlinterpretiert wird, ist daher sehr groß.
“In den USA wurden geheime oder futuristisch aussehende Flugobjekte des Militärs schon häufiger fehlinterpretiert”, sagt GEP-Sprecher Sascha Schomacker und fügt hinzu: “Durch die Häufung solcher Erscheinungen in der Wüste von Nevada wurde das Gerücht genährt, in der dort liegenden sogenannten AREA 51 würde das US- Militär UFO-Kontakte unterhalten”.

Nach Informationen der Bundeswehr soll das Flugobjekt vom 15.Oktober bis 6.November über Norddeutschland und der Nordsee getestet werden. Sofern Augenzeugen Fotos schießen können oder besondere Eindrücke des Flugobjektes mitteilen möchten, wäre die GEP über eine Mitteilung dankbar. “Natürlich sind wir sehr daran interessiert, wie der Augenzeuge das Flugobjekt wahrnimmt. Wir hätten dann die Möglichkeit, die gemeldeten Charakteristika mit unserem bisherigen Stamm an UFO-Sichtungen abzugleichen”, so Schomacker.

i.A. Sascha Schomacker
Presse- und Öffentlichkeitssprecher