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3. Juli 2015

Haller Kreisblatt: Drei UFO-Sichtungen in Künsebeck

Das Haller Kreisblatt berichtet am 2. Juli 2015 unter der Überschrift »Drei UFO-Sichtungen in Künsebeck« über 3 UFO-Fälle aus dem GEP-Fundus. Während der Bezug zur GEP und die Schilderung der Sichtungen selbst recht nüchtern berichtend gelungen ist, verzichtet der einleitende Text und das beigefügte Bildmaterial – eine Fotomonatge mit abgestürzter Untertasse und einem grünen Alien – nicht auf die unnötige Verlinkung zwischen dem UFO-Phänomen und dem Motiv außerirdischer Besucher.

Vielleicht nehmen die Besucher aus dem All ja den heutigen Welt-UFO-Tag zum Anlass, sich erneut in Richtung Künsebeck zu begeben. Wenn ja, ist zu hoffen, dass sie deutlichere Spuren hinterlassen als bei ihren bisherigen Abstechern. „Leider dürfen wir keine personenbezogenen Daten herausgeben“, sagt Hans-Werner Peiniger, seit 1972 Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) mit Sitz in Lüdenscheid, zu einem Fall, der seiner Gesellschaft im Mai 2013 gemeldet wurde. [Zum Text]

Den Verweis auf den Welt-UFO-Tag möchten wir an dieser Stelle noch einmal zum Anlass nehmen, dass das Datum des 2. Juli für einen solchen „Feiertag“ nicht geeignet ist. Der Tag gilt einigen Menschen als mutmaßliches Absturzdatum eines Raumschiffes bei Roswell 1947. Nicht nur der Vorfall als solches ist äußerst umstritten, sondern auch das Datum des vermeintlichen Absturzes. Wir meinen, dass sich der 2. Juli deshalb nicht dafür eignet, der Gesellschaft das UFO-Thema in Form eines eigens dafür gestifteten Tages in seriöser Form näher zu bringen, wenn weder das behauptete Ereignis, noch die Eckdaten, auf die er sich bezieht, als gesichert gelten können. Sofern man einen sepeziellen UFO-Tag einführen und begehen möchte, plädieren wir für den 24. Juni. An diesem Tag ebenfalls im Jahr 1947 berichtete der Pilot Kenneth Arnold von unbekannten Flugobjekte und es entstand daraus später die Phrae von den „Fliegenden Untertassen“. Der 24. Juni 1947 gilt seither als Beginn der modernen UFO-Ära und ist diesbezüglich – unabhängig von der möglichen Natur der von Arnold beschriebenen Objekte – unstrittig.
Seit einigen Jahren nehmen Medienvertreter dennoch den 2. Juli zum Anlass das ansonsten weitgehend aus den Medien verschwundene UFO-Thema wieder hervorzuholen.