Ausstellung „Westfalen im Mondfieber“

Am 1. August besuchte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Museen der Stadt Lüdenscheid das GEP-Büro. Eine Ausstellung zum Thema „Westfalen im Mondfieber“ soll ab dem 1. September im Lüdenscheider Museum zu sehen sein.

Für die Wanderausstellung „Westfalen im Wondfieber“ möchte man u.a. eine Vitrine mit einem Meteoriten und UFO-Exponaten ausstatten. Der Meteoritensammler Hans-Werner Peiniger besitzt einen 12 kg schweren Eisenmeteoriten, der sich dafür sehr gut eignet. Und natürlich lagern in unseren Räumlichkeiten auch jede Menge UFO-Exponate; darunter das UFO-Modell zum Fall Radevormwald, das man gerne aufhängen möchte. Auch zwei jufof-Ausgaben und andere Sachen will man zeigen und dabei natürlich auf die GEP verweisen. Im November ist eine Führung durch die Ausstellung geplant und in diesem Rahmen möchte man auch, dass der GEP-Vorsitzende einen Vortrag über die UFO-Forschungsarbeit der GEP hält.

Die verantwortliche Mitarbeiterin der Museen der Stadt Lüdenscheid war sehr angetan von unserer Arbeit und ganz begeistert. Wie gewohnt, achten wir bei solchen Gelegenheit sehr auf eine seriöse Darstellung des Themas, verzichten auf Spekulationen und stellen unsere wissenschaftliche Herangehensweise in den Vordergrund. Dies zahlt sich meist aus; vor allem, wenn es darum geht, das UFO-Thema der Öffentlichkeit seriös vorzustellen. Diese Art der Darstellung des Themas gehört auch zum Selbstverständnis der GEP.

Übrigens, eine nette Anekdote weiß Hans-Werner Peiniger noch von dem Besuch zu berichten:

Einen tollen Tipp konnte ich ihr geben. Lüdenscheid ist die Stadt der „Knöpfe und Gürtelschnallen“. Hier war bis in die 80er/90er Jahre sehr viel Industrie angesiedelt, die Knöpfe, Gürtelschnallen, Orden u.ä. hergestellt haben. Auch das Bundesverdienstkreuz kommt aus Lüdenscheid.

Ich kenne noch den alten Standort des Museums, an dem auch eben viele dieser Knöpfe und Schnallen ausgestellt waren. Und eine Lüdenscheider Firma hat in den 50er Jahren (glaube ich) mal eine Gürtelschnalle für eine amerikanische UFO-Gesellschaft hergestellt. Also, so eine protzige Gürtelschnalle, auf der eine Fliegenden Untertasse mit angedeuteter Flugbewegung zu sehen ist. Ich meine, dass sie auch mit einem Schriftzug „Flying Saucer“ versehen war. Leider hatte ich damals, vor über 40 Jahren, keine Fotos gemacht. Ich dachte, wenn ich welche benötige, brauche ich nur ins Museum zu gehen. Leider zog das dann um und das Material wurde nicht mehr ausgestellt und wanderte ins Lager. Dort schlummert es wohl heute noch.

Hans-Werner Peiniger, E-Mail vom 01.08.2019

Die Mitarbeiterin will sich nun selbst mal auf die Suche begeben nach der besagten Gürtelschnalle.

https://www.come-on.de/luedenscheid/museen-zeigen-lwl-ausstellung-westfalen-mondfieber-12868685.html

T.A. Günter

T.A. Günter ist seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. Bis 2006 war er sowohl für CENAP als auch für die GEP als Falluntersucher tätig. Von 2000 bis 2010 war er Beisitzer des GEP-Vorstands. Heute kümmert er sich aufopfernd um die Internetseiten des Vereins sowie das Layout des internen Mitgliedermagazins "GEP Insider". Im Havelland aufgewachsen, lebt und arbeitet T.A. Günter heute bei und in Hamburg.

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