CENAP veranstaltet Workshop: Quo vadis, UFO-Forschung?

Das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) veranstaltet am 21. Mai 2011 einen Workshop. Nachfolgend finden Sie den Wortlaut der Einladung von Roland Gehardt mit den entsprechenden Details. Wir weisen jedoch darauf hin, dass der Workshop nicht in Zusammenarbeit mit der GEP veranstaltet wird, wie in der Einladung erwähnt wird. Es werden lediglich GEP-Mitglieder teilnehmen.

CENAP wird am 21.5.11, in Zusammenarbeit mit der GEP und der GfA einen Workshop durchführen, der Wege erarbeiten soll, wie es mit der privaten UFO- Forschung weitergehen kann bzw. weitergehen muss. Da dies spezifisches Grundwissen bedingt, wurden die meisten Teilnehmer direkt eingeladen und schon jetzt haben sich Mitglieder aller in Deutschland involvierten Gruppen und interessierte Einzelpersonen dazu entschlossen an dieser Grundsatzveranstaltung teilzunehmen. Um aber auch andere Gedanken in die Überlegungen einfließen zu lassen, möchten wir 5 Personen anbieten an dem Workshop teilzunehmen die sich mit diesen Gedanken bereits beschäftigt haben und mitdiskutieren wollen. Die Tagung findet auf Wunsch aller Veranstalter im hohenloischen Cröffelbach statt. Wer Interesse hat, kann sich unter folgender Email- Adresse bei mir melden: info@ufo-meldestelle.de
Quo vadis, UFO-Forschung?
„Sofern wir nicht drastisch neue Ideen und Methoden entwickeln, um die verwirrenden UFO-Fälle und die Menschen, die sie erleben, zu studieren, werden wir mitansehen, wie die nächsten 30 Jahre der Erfassung von UFO-Meldungen lediglich die Zwecklosigkeit und Frustration der letzten 30 Jahre wiederspiegeln.“ — Allan Hendry, 1979
Seit der mittlerweile legendären UFO-Meldung von Kenneth Arnold im Jahre 1947 in den USA wurden weltweit tausende Berichte von UFO-Beobachtungen veröffentlicht. Sie schufen ein relativ neues Feld innerhalb der Anomalistik, das bis zum heutigen Tag kontrovers und höchst emotional diskutiert wird: die Untersuchung des UFO-Phänomens. Schon kurz nach Arnolds Sichtungsmeldung bildeten sich private Organisationen, die sich zur Aufgabe machten, diese Berichte zu sammeln, um Belege für ihre Thesen über die Ursachen des Phänomens zu erhalten. Erst seit Beginn der 1970er Jahre gibt es auch in Deutschland Gruppen, die versuchen, UFO-Meldungen wissenschaftlich zu untersuchen, zu kategorisieren und einer Beurteilung zuzuführen. Hauptsächlich werden dazu die Zeugen befragt und es wird stets zunächst versucht, die Meldungen auf ein bekanntes Phänomen zurückzuführen. Doch im 64. Jahr nach Arnolds UFO-Sichtung sowie nach 35 Jahren privater Forschungsarbeit in Deutschland stellt sich vielen dieser UFO-Phänomen-Forscher die Frage, ob das bisherige Vorgehen für die Beantwortung der aufgeworfenen Fragen ausreicht. Was kann die private UFO-Forschung erreichen, wie kann man die bisherigen Ergebnisse einordnen und was kann man mit den bisherigen Daten und Erkenntnissen anfangen? Sollte man neue Wege einschlagen? Wie sollten diese Wege aussehen? Dies ist nur ein kleiner Teil der Fragen, die in diesem Workshop behandelt werden sollen. Sie könnten Ausgangspunkt einer neuen private UFO-Phänomen-Forschung werden. Nach Allan Hendry ist die Zeit hierfür schon lange reif, da die bisherigen Methoden, wie bereits er deutlich machte, offensichtlich nicht zum Ziel führten: das UFO-Phänomen und seine Merkmale besser zu verstehen.

T.A. Günter

T.A. Günter ist seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. Bis 2006 war er sowohl für CENAP als auch für die GEP als Falluntersucher tätig. Von 2000 bis 2010 war er Beisitzer des GEP-Vorstands. Heute kümmert er sich aufopfernd um die Internetseiten des Vereins sowie das Layout des internen Mitgliedermagazins "GEP Insider". Im Havelland aufgewachsen, lebt und arbeitet T.A. Günter heute bei und in Hamburg.

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