Gegenthese zu Wendt/Duvall kommentiert

Auf einen Blogeintrag von Ali Arbia bei »zoon politikon« hat jüngst eines unserer aktiven Mitglieder, der Sozialwissenschaftler Ingbert Jüdt, eine Erwiderung geschrieben. Herr Ariba hatte sich des Themas „Souveränität und UFO-Tabu in Internationalen Beziehungen“ angenommen, motiviert durch einen Aufsatz der Politikwissenschaftler Alexander Wendt und Raymond Duvall von 2008. Wendt/Duvall stellten darin die These auf, dass das Ignorieren der UFO-Thematik stärker politisch als wissenschaftlich motiviert sei. Bereits 2008 schrieb Jüdt darauf einen ausführlichen Kommantar, ebenso wie GEP-Vorstandsmitglied Danny Ammon. Ali Arbia kommt 2011 in seinem Blogeintrag zu dem Schluss, dass es kein UFO-Tabu in der Wissenschaft gäbe. Widerlegt sieht er Wendt/Duvall bereits durch die Tatasche, dass diese ihren Artikel überhaupt veröffentlichen konnten. Ingbert Jüdt ließ nun dieser Gegenthese Arbias seinerseits einen Kommentar zukommen:

Lassen wir einmal außer Betracht, dass Arbia für seine summarische Behauptung von „der pseudowissenschaftlich arbeitenden UFO Szene“ den Beleg schuldig bleibt und sich offenbar lieber auf den Reflex verlässt, dass solche Urteile im Falle des Ufo-Themas auch ohne Begründung als salonfähig gelten.

Der Kern von Arbias Argumentation besteht darin, dass er sich von der auch in meinen Augen angreifbaren Strategie Wendts, das Thema nicht über ein Gedankenexperiment, sondern über eine empirische Diskussion des UFO-Phänomens anzugehen, dazu verleiten lässt, durch eine Antikritik dieser empirischen Diskussion einen vermeintlich leichten Sieg zu erringen.

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T.A. Günter

T.A. Günter ist seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. Bis 2006 war er sowohl für CENAP als auch für die GEP als Falluntersucher tätig. Von 2000 bis 2010 war er Beisitzer des GEP-Vorstands. Heute kümmert er sich aufopfernd um die Internetseiten des Vereins sowie das Layout des internen Mitgliedermagazins "GEP Insider". Im Havelland aufgewachsen, lebt und arbeitet T.A. Günter heute bei und in Hamburg.

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