DEGUFO sucht Greifswald-Zeugen von 1990

Am Abend des 24. August 1990 kam es in der Region Greifswald, Rostock und Umgebung zu einer Sichtung von zwei Gruppen aus weißen Leuchtobjekten („Lichtertrauben“). Der Fall interessierte alsbald die UFO-Forschung und gab lange Zeit ein Rätsel auf. Die UFO-Gruppe CENAP (Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene, Mannheim) hat diesen Fall untersucht und fand 4 Jahre später eine Erklärung, die jedoch bis heute umstritten ist: Leuchtmunition, die während eines Manövers der Nationalen Volksarmee (NVA) eingesetzt wurde. Andere Forscher sehen den spektakulären Fall, für den es auch Video- und Fotoaufnahmen gibt, als weiterhin ungelöst an. In der GEP gibt es – gemäß der Homogenität des Vereins – unterschiedliche Ansichten, auch in Detailfragen.

“Heute, 21 Jahre nach dem Vorfall, haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die zu einer Überprüfung der damaligen Identifikation führen”, erklären nun UFO-Forscher der Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung e.V. (DEGUFO) und suchen erneut Zeugen der damaligen Ereignisse. Ebenso werden Zeugen gesucht für ein ähnliches Phänomen, das am 31. Mai 1993 vor der Insel Usedom auftauchte.

Ich denke, dass – unabhängig davon, ob der Fall tatsächlich als gelöst betrachtet werden kann oder nicht – es sicher nicht schaden kann,weitere Informationen zu erhalten, die den bisherigen Erkenntnissen angefügt werden können. Eine unvoreingenommene Untersuchung und die Neuordnung des vorhandenen Materials kann in diesem Zuge möglicherweises tatsächlich neue Details zutage fördern.  Zu welchem Ergebniss die DEGUFO dabei kommt, muss abgewartet werden. Ebenso, ob sich überhaupt jemand melden wird.

Quelle: grenz|wissenschaft-aktuell

T.A. Günter

T.A. Günter ist seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. Bis 2006 war er sowohl für CENAP als auch für die GEP als Falluntersucher tätig. Von 2000 bis 2010 war er Beisitzer des GEP-Vorstands. Heute kümmert er sich aufopfernd um die Internetseiten des Vereins sowie das Layout des internen Mitgliedermagazins "GEP Insider". Im Havelland aufgewachsen, lebt und arbeitet T.A. Günter heute bei und in Hamburg.

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