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Archiv – Aktuelles

2. Januar 2012

Grußwort der Stadt Lüdenscheid

Die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ kann im kommenden Jahr auf ein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Dazu gratuliere ich, auch im Namen von Rat und Verwaltung, sehr herzlich.

Mag der Name des eingetragenen Vereins zunächst die Assoziation an die viel zitierten „kleinen grünen Männchen“ wecken, so wird durch die Vielzahl der Anfragen schnell deutlich, dass es einen Bedarf für die Erklärung unbekannter Flugobjekte gibt. Rund 2.000 Fälle wurden nämlich seit Bestehen in der Datenbank registriert, jede Woche erhält die Gesellschaft durchschnittlich ein bis zwei neue Anfragen.

Das Interesse an UFO-Phänomenen erlebte einen ersten Aufschwung zu Beginn der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, nachdem 1947 im amerikanischen Roswell ein UFO angestürzt sein soll. Ende der 60er Jahre fand der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken durch seine kühnen Thesen zur Prä-Astronautik viele Anhänger – und jüngst veröffentlichte Forschungen haben nachgewiesen, dass es außerhalb unseres Sonnensystems durchaus Planeten mit erdähnlicher Atmosphäre gibt, auf denen Leben möglich wäre.

Doch die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens hat sich keineswegs auf die Fahnen geschrieben den Nachweis von „Aliens“ zu erbringen, sondern sucht nach Erklärungen für unbekannte Flugobjekte. – Und tatsächlich fanden sich für den weitaus überwiegenden Teil der gemeldeten UFO-Sichtungen natürliche Ursachen. Immerhin aber gibt es derzeit neun Fälle in der Datenbank, die bislang ungeklärt sind und noch einer genaueren Untersuchung unterzogen werden sollen.

Ich wünsche der Gesellschaft anlässlich des Jubiläums gelungene Feierlichkeiten und für die künftigen Jahre weiterhin viel Erfolg.

Lüdenscheid, im Dezember 2011

Dieter Dzewas
Bürgermeister