Autor: Danny Ammon

Projekt Phoenix in Deutschland – zahlreiche UFO-Publikationen frei verfügbar

Das Ende des Monats Mai 2018 hat für Deutschland einen Durchbruch in der Verfügbarkeit von UFO-bezogenem Material bedeutet, der hierzulande noch fast unbemerkt geblieben ist – als Teil des von Isaac Koi initiierten »Projekt Phoenix«.

Isaac Koi ist ein britischer Anwalt, der sich seit 2013 vor allem um die Freigabe zahlreicher älterer UFO-bezogener Publikationen verdient gemacht hat. Dank seiner Arbeit konnten über die Jahre tausende Seiten von hunderten verschiedener UFO-Publikationen aus aller Welt Rechte erhalten, diese eingescannt und frei zugänglich gemacht werden. Maßgeblich beteiligt ist dabei auch die schwedische Organisation AFU – Archives for the Unexplained, die eines der größten Archive zu UFOs und Grenzwissenschaften weltweit zur Verfügung haben und der zahlreiche international bekannte UFO-Forscher ihr eigenes Archiv gespendet hatten. Die AFU hat inzwischen eine eigene Arbeitsgruppe gegründet, um die Freigabe der Publikationen in Kooperation mit Isaac Koi zu unterstützen.

Das umfangreiche und für jedermann zugängliche Archiv ist unter files.afu.se/Downloads erreichbar.

Wann immer für eine neue Veröffentlichung die Rechte bzw. die Scans für den Upload auf den AFU-Seiten verfügbar sind, vermeldet Isaac Koi das jeweils im Webforum Above-Top-Secret, auf seiner Facebook-Seite und auf einigen Mailinglisten zum UFO-Thema.

Gegen Ende des Jahres 2017 traf dann die Ankündigung von »Projekt Phoenix« ein, zunächst geplant als eine einwöchige, kollaborative Arbeit verschiedener UFO-Gruppen und -Forscher, um weitere Archive zu durchsuchen, Material einzuscannen und die Rechte zur Freigabe zu erhalten, damit diese zum Korpus der für die Forschung zugänglichen Materialien zum UFO-Thema beitragen können.

Weltweit unterstützten bekannte Forscher wie James Carrion, David Clarke, Tony Eccles, Mikhail Gershtein, Kit Green, Barry Greenwood, Dick Haines, Igor Kalytyuk, Bruce Maccabee, Lance Moody, James Oberg, Tim Printy, Hal Puthoff, Jenny Randles, Edoardo Russo, John Schuessler, Jacques Scornaux u.v.m. öffentlich das Vorhaben durch ein Statement mit dem Wortlaut: »Wir sind der Ansicht, dass eine einfache und kostenfreie Online-Verfügbarkeit von Quellenmaterial zu Berichten über ›UFOs‹ (einschließlich offizieller Dokumente, Zeitschriften und Audioaufzeichnungen) zur Untersuchung relevanter physischer, historischer, psychologischer und soziologischer Fragen beitragen kann. Wenn Sie in der Lage sind, bei Digitalisierungsprojekten wie dem der AFU in Schweden zu helfen, würden wir uns freuen, wenn Sie dies tun würden!«

Ab April 2018 war es dann soweit und aus dem ursprünglich geplanten einwöchigen Projekt wurde ein weiterhin andauerndes Vorhaben, denn durch verschiedene Kontakte in zahlreiche Länder der EU verbreiterte sich die Arbeit auch auf zahlreiche nicht englischsprachige Publikationen. Für Deutschland trat der Verfasser in Kontakt zu Isaac Koi und koordinierte die Zuarbeiten aus den UFO-Vereinen und zu einzelnen Forschern. Als Zwischenstand sind derzeit auf den Webseiten der AFU unter files.afu.se/Downloads/Magazines/Germany im durchsuchbaren PDF-Format verfügbar:

  • Bilk: Magazin von Ulrich Magin, 80 Ausgaben
  • CENAP-Newsflash: 26 Ausgaben
  • CENAP-Report: 286 Ausgaben
  • DEGUFORUM: alle 90 Ausgaben
  • Hangar 18: Magazin von Christian Czech, 5 Ausgaben
  • Journal für UFO-Forschung – jufof: Ausgaben 1–204
  • Mysteria: Magazin von Axel Ertelt, 58 Ausgaben
  • PEGAP Info: 7 Ausgaben
  • UFO-Information: Magazin von CENAP Heilbronn, 25 Ausgaben
  • Der UFO-Student: Magazin von T.A. Günter, 5 Ausgaben
  • UFO and PSI Magazine: Magazin von Christian Pfeiler, 13 Ausgaben
Beispiele für jetzt auf den Seiten der AFU im PDF-Format downloadbare deutschsprachige Zeitschriften zum UFO-Thema

Viele der Publikationen konnten durch in Deutschland bereits erfolgte Scan-Arbeiten insbesondere der GEP und von UFO-Information.de direkt zur Verfügung gestellt werden, so dass durch die Koordination zwischen Isaac Koi und Danny Ammon doppelte Arbeit durch zusätzliche Scans vermieden wurden.

Bei einigen Publikationen, unter anderem dem CENAP-Report, werden derzeit noch weitere Ausgaben eingescannt und dann hinzugefügt. Mit der Umstellung auf ein Jahrbuch ab 2017 sind die Ausgaben des Magazins DEGUFORUM der DEGUFO vollständig. Für das Journal für UFO-Forschung hat die GEP beschlossen, regelmäßig alle Ausgaben bis auf die der letzten 5 Jahre über die AFU-Website bereitzustellen, so dass z.B. gegen Ende diesen Jahres der Jahrgang 34 (2013) hochgeladen wird.

Ein nicht zu unterschätzender Effekt der Freigabe solcher wertvoller Materialien ist, dass sie eine Antwort auf die Frage bieten: »Wird denn in Land X (noch) UFO-Forschung betrieben?« Durch die Sprachbarriere und die nur selten international erfolgende Arbeit der deutschsprachigen UFO-Vereine (jenseits dieses zweisprachigen Blogs) lässt sich dank Isaac Koi und der AFU heute recht einfach ermitteln:
Ja, in Deutschland findet UFO-Forschung statt!

Dieser Beitrag wurde automatisch von der Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung übernommen: https://www.german-ufo-research.org/de/blog/project-phoenix-2018-08-12

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Das Archiv für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften

Das Archiv für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften

In vielen Ländern der Welt wird UFO-Forschung durch Privatpersonen oder Gruppen betrieben, die selbständig die Dokumentation ihrer Tätigkeit und die Sammlung und Archivierung von themenbezogenem Material durchführen. Auch die UFO-Organisationen und Forscher in Deutschland haben jeweils eigene Dokumentensammlungen und Archive. In den Zeiten der Digitalisierung und der Freigabe staatlicher UFO-Akten in immer mehr Ländern (Überblick Stand Ende 2009) wächst auch das elektronisch verfügbare Material sowohl im Internet als auch in privaten Sammlungen immer mehr an. Hierdurch steigt der Bedarf, die eigentliche UFO-Forschung durch eine geeignete Verwaltung von Daten, Informationen und Wissen zu ermöglichen und zu unterstützen. Dies betrifft Auffindbarkeit, Durchsuchbarkeit, Konsistenz, Bestandserhaltung, Schutz und Sicherheit von Daten, Dokumenten und Materialien, die für Fragestellungen zum UFO-Thema relevant sind.

Weltweit widmen sich einige Organisationen und Forscher bereits den Aufgaben im Rahmen der Archivierung und Zurverfügungstellung von UFO-bezogenen Materialien. Insbesondere sind das die in Schweden ansässigen Archives for the Unexplained, die größte unabhängige Stiftung zur Archivierung von Material zu grenzwissenschaftlichen Phänomenen, die auch für den Erhalt der Archive zahlreicher bekannter UFO-Forscher verantwortlich ist. In Texas in den USA ansässig sind die gemeinnützigen Anomaly Archives, die US-amerikanische Forschungsmaterialien in einer Bibliothek bereithält. Eine lange Liste weiterer persönlicher und organisationell gestützter Archive und Sammlungen kann auf der Website der Anomaly Archives eingesehen werden.

Verdient gemacht um die Digitalisierung, Durchsuchbarkeit und Erhaltung zahlreicher Publikationen und Materialien zum UFO-Thema haben sich außerdem die Forscher Isaac Koi (Großbritannien) , Vicente-Juan Ballester Olmos (Spanien) , Mikhail Gershtein (Russland) und Igor Kalytyuk (Ukraine).

Angesichts des Umfangs, der Vielsprachigkeit und der Anforderungen an die Bestandserhaltung von UFO-bezogenem Material erscheint ein weltweit zentrales Archiv ebenso wenig ausreichend wie unabhängig voneinander existierende Materialsammlungen ohne Bezug zueinander. Mit einer konkreten Fragestellung ist für Forscher in Bezug auf bestehendes Material stets die Frage: Wo ist was zu finden? Aus diesem Grund arbeiten die deutschsprachigen UFO-Vereine in der Kooperationsinitiative am Aufbau eines gemeinsamen Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften.

Logo des Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften

Zielstellung ist eine sichere Langzeitarchivierung von Materialien zu UFOs und grenzwissenschaftlichen Themen. Zu diesen Materialien gehören nationale und internationale Fachpublikationen, Fragebögen, Fallakten, Untersuchungsberichte, Korrespondenzen, Zeitungsartikel, Zeitschriften, Bücher, Dokumente, Foto-, Audio- und Videomaterial etc.

Dabei werden von papierbasierten Materialien sowie analogen Foto-, Video- und Tonaufnahmen Digitalisate erzeugt und elektronisches Material als Ausdrucke gesichert. Das Archiv priorisiert dabei deutschsprachiges Material, um die Publikationen und Privatarchive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sichern sowie die Akten und Dokumente der eigenen Vereine einzuschließen. Bei der Archivierung internationalen Materials soll mit anderen Archiven weltweit zusammengearbeitet werden zum Beispiel in Form eines internationalen Publikationsaustauschs.

Ordnerstruktur des digitalen Archivs

Im Falle von Material mit personenbezogenen Daten ist überdies das deutsche Datenschutzrecht zu beachten. So werden historische Fallakten, sofern der Zeuge nicht einer Veröffentlichung seines Namens zugestimmt hatte oder selbst an die Öffentlichkeit getreten ist, in anonymisierter Form archiviert.

Im Sinne einer transparenten und nachhaltigen Archivierung sind überdies standardisierte Formen der Ablage und der Erzeugung von Metadaten angedacht, die später selbst veröffentlicht werden können. Auch hier ist internationale Zusammenarbeit erforderlich.

Links
Website des Archivs für Fachveröffentlichungen zu ungewöhnlichen Himmelsphänomenen und Grenzwissenschaften: http://www.uap-archive.org/
Facebook-Seite des Archivs: https://www.facebook.com/Archiv-für-Fachveröffentl-zu-ungewöhnlichen-Himmelsphänomenen-GreWi-482989621742727/

Dieser Beitrag wurde automatisch von der Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung übernommen: https://www.german-ufo-research.org/de/blog/common-archive-2016-09-17

Neue Website für die Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung

Nachdem sich im August 2015 die Vorstandsvertreter der DEGUFO, GEP und MUFON-CES auf eine nähere Zusammenarbeit der Vereine in verschiedenen Projekten geeinigt und diese neue Forschungskoalition als Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung benannt hatten (wir berichteten), wurden in den...