MAZ: Mysteriöser Himmelssturz

Die Märkische Allgemeine Zeitung (Ausgabe: Westhavelländer) hat am 1. April 2000 über den Absturz eines unbekannten Fluggerätes in  unmitelbarer Nähe der havelländischen Kreisstadt Rathenow berichtet. Sowohl das Erscheinungsdatum als auch die typische Schilderung der Vorkommnisse legen einen Aprilscherz zwar nahe, für eine abschließende Bewertung werden jedoch noch weitere Informationen eingeholt werden müssen. Die Nachricht wurde bisher im Internet verbreitet, hat jedoch bislang für keinen größen Wirbel gesorgt. Wir behalten den Vorfall im Auge.

Mysteriöser Himmelssturz

Flugobjekt schlug in Havelwiesen ein / BND sperrte Gelände rigoros ab

RATHENOW * Ein Fluggerät unbekannter Herkunft stürzte gestern Abend gegen 18:30 Uhr über den Havelwiesen am Falkenweg vom Himmel. Augenzeugenberichten zufolge handelt es sich um einen Gegenstand in Form einer Scheibe. Zwei Technik-Experten des Potsdamer Max-Planck-Institutes, die noch gestern Abend die Absturzstelle besuchten, schlossen nicht aus, dass es sich um ein Objekt aus bislang unbekannten Weltraumspären handelt.

Das Material hätten sie noch nicht identifizieren können, sagte einer der beiden, der darum bat, namentlich ungenannt zu bleiben. Klar sei jedoch, dass man es mit einem sehr harten und ungewöhnlichen Stoff zu tun habe. Die Stelle, die sich auf einer freien Fläche nehe des Falkenweges, etwa 250 Meter von der B 102 entfernt, befindet, wurde nach dem Absturz weiträumig abgesperrt. Die Tatsache, dass Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes vor Ort waren, lässt darauf schließen, dass dem Vorfall auf übergeordneteer Ebene oberste Priorität eingeräumt wird.

Die Vermutung, es könnten sich Lebewesen an Bord befunden haben, konnte nicht bestätigt werden. Gleichwohl gaben Augenzeugen zu Protokoll, unmittelbar nach dem Crash zwei kleine Personen mit außergewöhnlich großen Köpfen am Ort des Geschehens gesehen zu haben. Die Vermutung, es könne sich um spielende Kinder gehandelt haben, liegt nahe, auch wenn die Zeugenbeschreibung einige Rätsel aufgibt.

Schon kurz nach der Absperrung der Unfallstelle wurde mit der Bergung des Objektes begonnen. Was sich genau abspielte, ist schwer zu rekonstuieren, weil Ordnungskräfte den Ort rigoros absperrten. Sicher ist, dass mit schwerem Gerät gearbeitet wurde.

Ein Rathenower Rentner, der an der nahegelegenen Tankstelle sein Auto wusch, machte zwei Fotos von dem Objekt, kurz bevor es aufprallte. Nach Aussagen dieses Mannes wurden die Überreste in einen Container verladen, der dann mit einem Sattelschlepper mit Berliner Kennzeichen abtransportiert wurde.

Die Rathenower Polizei wollte gestern noch keine Angaben zu dem Vorfall machen. Nachfragen beim Landesinnenministerium blieben ebenfalls unbeantwortet. Eine öffentliche Erklärung, so die Pressesprecherin, werde wahrscheinlich noch heute herausgegeben.

[T.A. Günter], der in Rathenow eine Zweigstelle des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) betreibt, stand der Sache gestern Abend skeptisch gegenüber. „Alle angeblichen Ufo-Entdeckungen, die in den vergangenen 100 Jahren gemacht wurden, konnten letztlich auf rationale Weise erklärt werden“, sagte er in einer kurzen Stellungsnahme. Allerdings habe es in den letzten tagen bei ihm vermehrte Anrufe gegeben, in denen von diskusartigen Flugobjekten die Rede gewesen sei.

Weitere Berichte zu dem Ereignis finden Sie in unserer Montag-Ausgabe.

Quelle: Märkische Allgemeine – Westhavelländer – 1./2. April 2000

GEP e.V.

Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. - gegr. 1972.

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