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Archiv – Aktuelles

GEP-Projekte

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige (u.a. Forschungs-) Projekte vor. Die genannten Projekte wurden entweder maßgeblich von der GEP initiiert oder finden/fanden unter Mitwirkung von GEP-Mitgliedern statt. Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gemeinsamer Fragebogen der UFO-Forschungsgruppen Deutschlands

Projektbeginn: 2010
Status: Abschlussphase

Ein Gemeinschaftsprojekt der GEP, CENAP und DEGUFO. Die bislang unterschiedlichen Fragebögen sollen vereinheitlicht und aktualisiert werden. Somit ergibt sich eine uneingeschränkte, gruppenübergreifende Vergleichbarkeit der mit den Fragebögen erhobenen Daten. Ansprechpartner für das Projekt sind Hans-Werner Peiniger (GEP), Ingbert Jüdt (DEGUFO) und Hansjürgen Köhler (CENAP). Die Ausarbeitung des neuen Fragebogens erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP). MUFON-CES nimmt an dem Projekt bislang auf eigenen Wunsch nicht teil.

 Problematic UFO

Projekt Good UFO / Problematic UFO

Projektbeginn: 2011 (Good UFO) / 2014 (Problematic UFO)
Status: abgeschlossen 2013 (Good UFO) / laufend
(Problematic UFO)

Obwohl sich der allergrößte Teil der von der GEP untersuchten UFO-Sichtungen einer konventionellen Erklärungen zuführen ließ, liegen in den Archiven eine ganze Reihe von bislang ungeklärten Sichtungen. Bislang wurde nicht der Versuch unternommen, aus diesen Fällen weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

Das seit 2011 laufende Projekt Good UFO / Problematic UFO soll die Good- und Problematic UFO-Fälle der GEP eine tieferen Analyse unterziehen und gezielte Forschungsfragen an das Material stellen (vgl. Kramer 2011, S. 26 ff.). Mittels Verfahren qualitativer Sozialforschung werden die Fälle eingehend anhand der Originaldaten analysiert und möglichst viele Informationen miteinander verglichen. Ziel ist es, sich der Beantwortung der Forschungsfrage anzunähern, ob hinter den tatsächlich ungeklärten Sichtungen ein echtes Phänomen oder nur ein Phantomphänomen steckt.

Hierzu konzentriert sich die Analyse vorwiegend auf Objekt bezogene Merkmale der Sichtungen und vergleicht diese untereinander. Im Idealfall gilt es folgende Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und wenn möglich nicht zutreffende auszuschließen:

1. Handelt es sich um ein zusammenhängendes Phänomen mit gemeinsamer, aber konventioneller Ursache?

2. Handelt es sich um ein zusammenhängendes Phänomen mit gemeinsamer, aber uns noch unbekannter Ursache?

3. Muss in Betracht gezogen werden, dass es sich um ein Phänomen handelt, das mehrere unbekannte Ursachen hat?

4. Muss in Betracht gezogen werden, dass es sich um ein Phänomen handelt, das mehrere bislang unbekannte, aber konventionelle Ursachen hat? (vgl. Ammon 2011, S. 30)

Aktuell (seit 2014) sollen die Problematic UFOs einer Analyse unterzogen werden. Dieser Part ist in Vorbereitung.
Die Analyse der Good-UFO-Fälle ist bereits erfolgt, der Abschlussbericht wurde 2013 veröffentlicht (Bezug im GEP-Shop).

Projektleitung: André Kramer

Weitere Informationen:

AMMON, Danny: Analyse ungeklärter GEP-UFO-Fälle. In: jufof. Journal für UFO-forschung 01/2011 Nr. 193

KRAMER, André: UFOs – Phänomen oder »Phantomphänomen«? Ein Projektvorschlag. In: jufof. Journal für UFO-forschung 01/2011 Nr. 193

KRAMER, André: UFOs – Phänomen oder »Phantomphänomen«? Teil Zwei – Die PROBLEMATIC UFOs. In: jufof. Journal für UFO-forschung 01/2014 Nr. 211

KRAMER, André; FELSMANN, Klaus; CINCINNATI, Natale Guido: UFOs – Phänomen oder Phantomphänomen? Eine Analyse des UFO-Phänomens anhand der ungeklärten Sichtungsfälle der GEP. Lüdenscheid: gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V. 2013

Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens

Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens

Projektbeginn: 2008
Status: abgeschlossen 2011
Post-Status: Vereinsübergreifende Diskussion und Anerkennung

Ziel des Projektes ist es, unter allen deutschsprachigen UFO-Forschern und -gruppen ein Leitbild für verantwortliches Handeln bei der Untersuchung des UFO-Phänomens zu etablieren. Hauptverantwortlicher für das Projekt ist Danny Ammon (GEP). Die Grundsätze wurden gruppenübergreifend erarbeitet und erweitert. Sie lehnen sich in Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeitsmethodik an bestehende Normen für die Tätigkeit als Wissenschaftler an, beziehen aber auch bestehende Verhaltenskodizes aus dem Bereich der internationalen UFO-Forschung und Anomalistik mit ein. Verantwortliches Handeln in der UFO-Forschung betrifft die Aspekte der allgemeinen Forschungspraxis, der Kollegialität und Kooperation, der Diskussionskultur, der Sicherung und Aufbewahrung von Daten, der Publikation von Ergebnissen, den Umgang mit Erfahrungsmeldern sowie das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit.
Die Forschungsgrundsätze wurden 2011 von der GEP erstmals veröffentlicht und anerkannt und sollen nun in den anderen Vereinsvorständen und Gruppen (MUFON-CES, DEGUFO, CENAP) diskutiert werden. Download: Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens (1644)

Der Grundkonsens der UFO-Forschung

Projektbeginn: 2004
Status: ruhend

Entwurf eines Konsenspapier der deutschen UFO-Forschung. Versuch zur Erstellung eines Grundkonsens in der deutschen UFO-Forschung. Bei den enthaltenen Ausführungen handelt es sich um einen vorläufigen, noch in Arbeit befindlichen, gemeinsam erarbeiteten Grundkonsens verschiedener Einzelpersonen, die sich bei der Untersuchung von Berichten über sog. UFOs einem methodisch-systematischen Vorgehen nach den im Wissenschaftsbetrieb üblichen Spielregeln und Standards verpflichtet fühlen (sog. „UFO-Forscher“). Hierbei handelt es sich um ein vorläufiges und nicht vollständiges Arbeitspapier. Kritik und Vorschläge hierzu sind erwünscht. (Stand: 5.12.2004).
Sie können den aktuellen Stand online einsehen oder als PDF herunterladen.

Datenbanken der GEP

Projektbeginn: 2007
Status: wird laufend aktualisiert

Im Sinne der Schwerpunktuntersuchungen einzelner UFO-Sichtungen gehört die UFO-Sichtungsdatenbank zu den wichtigsten Projekten. Unter Schirmherrschaft der GEP rief Christian Czech 2007 die UFO-Datenbanken ins Leben. Diese werden auch von anderen UFO-Forschungsgruppen genutzt, wobei jede Gruppe ihre eigene Datenbank hat. Hier werden die Eckdaten der gemeldeten UFO-Sichtungen eingetragen und bieten so einen unschätzbar wertvollen Datenpool der in Deutschland (teilweise auch international) eingegangenen UFO-Meldungen. Weiteres Material, welches wir zur Archivierung vorgesehen haben, wird ebenfalls in Datenbanken erfasst. Beständig wird der Bestand erweitert. Für die Dateneingabe der GEP ist Hans-Werner Peiniger zuständig. Wer ihm dabei helfen möchte, kann sich an die GEP-Zentrale wenden. UFO-Datenbank: gruppenübergreifende Erfassung und Archivierung von UFO-Material unter Schirmherrschaft der GEP »

UFOs und Aliens im Alltag

UFOs und Aliens im Alltag

Projektbeginn:
Status: wird laufend aktualisiert

Ein Gemeinschaftsprojekt von der GEP und des CENAP. „Bei der Beurteilung von UFO- und Alien-Berichten muss eine mögliche Vorbelastung der Personen, die von ungewöhnlichen Ereignissen berichten, geprüft und bewertet werden. In der Regel achtet der Ermittler bei seiner Befragung auf entsprechende Hinweise. Diese können beispielsweise vom Berichterstatter selbst kommen, in dem er während der Befragung ein ungewöhnlich großes Wissen bezüglich UFOs und Aliens offenbart. Andererseits kann auch schon mal ein Blick in das Bücherregal Aufschluss darüber geben, ob sich der Berichterstatter vorher mit der Thematik ausführlich beschäftigt hat. Der erfahrene Ermittler erkennt bei der persönlichen Befragung des „Betroffenen“ fast immer den Grad der Vorbelastung. Die meisten von uns befragten Personen waren nur im üblichen Rahmen, also gering vorbelastet. Größtenteils bezogen sie ihr Wissen mittels themenbezogener Zeitungsberichte oder Fernsehsendungen. Während Zeitungsberichte und Fernsehsendungen vorwiegend bewusst wahrgenommen werden, treffen wir im Alltag an vielen Stellen auf UFO- und Alien-Motive, die wir nur flüchtig wahrnehmen. Es handelt sich hierbei beispielsweise um Darstellungen von UFOs und Aliens in der Werbung, auf Kleidung, um entsprechende Geschenkartikel, Haushaltsgegenstände u.v.m. Vor einigen Jahren begannen wir solche Dinge zu sammeln. Die Exponate zeigen, dass wir ständig und überall auf „Motive des Außerirdischen“ stoßen. Dem UFO-Forscher stellt sich nun die Frage, ob sich dadurch auch unsere Vorstellungen von UFOs und Außerirdische ändern und ob sie auf die Erlebnisse der Betroffenen oder auf die spätere Berichterstattung Einfluss nehmen können? Zudem muss man sich fragen, ob die unterschwellig wahrgenommenen Motive gar unser Weltbild beeinflussen oder verändern? [Innerhalb dieses Projekte] werden wir Ihnen einen Teil unserer Sammlung und entsprechende Funde im Internet präsentieren. Sie werden sehen, dass uns die „Motive des Außerirdischen“ immer und überall begegnen.“ (Projekteinleitung von Hans-Werner Peiniger und Roland Gehardt) Zur Projekt-Homepage »

Projekt: Roswell

Die Roswell-Kontroverse

Projektbeginn: 2008
Status: ruhend

Erstes gruppenübergreifendes Forschungsprojekt hauptsächlich zwischen der DEGUFO und der GEP mit Unterstützung weiterer UFO-Forschungsgruppen. Inhalt dieses Projekts ist eine sozialwissenschaftliche Analyse des Diskurses um den allseits bekannten Roswell-Zwischenfall. Ideengeber, Initiator und Hauptverantwortlicher ist Ingbert Jüdt, sowohl DEGUFO- als auch GEP-Mitglied, der sich von der gemeinsamen Arbeit am Projekt gruppenübergreifend konstruktive Ideen, Hinweise und Kritik erhofft. Der projekteigene Blog wird das Voranschreiten des Projekts begleiten und soll dazu dienen, Idee und Ausführung des Projekts öffentlich verfügbar aufzubereiten und darzustellen, die Forschungsansätze zu beschreiben, den jeweiligen Projektstatus wiederzugeben sowie auf aktuelle Publikationen im Zusammenhang mit dem Projekt hinzuweisen. Hier immer mal wieder hereinzuschauen, lohnt sich also! Zum Projekt-Blog »